Friesenhalle bedarf einer Renovierung

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der TG Friesen Klafeld-Geisweid wurden zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der TG Friesen Klafeld-Geisweid wurden zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Dr. Horst C. Ucar bleibt erster Vorsitzender der TG Friesen Klafeld-Geisweid, einem der größten Sportvereine im Siegerland. Die Friesenhalle muss kurz- und mittelfristig renoviert werden, wurde auf der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben.

Geisweid..  Die Tischreihen waren gut besetzt. 80 Mitglieder waren zur Jahreshauptversammlung der TG Friesen Klafeld-Geisweid in die altehrwürdige „Friesenhalle“ am Fuße des Klafelder Schießbergs gekommen. Die gute Resonanz war aber auch dadurch bedingt, dass die „Friesen“ zahlreiche Ehrungen auf ihrem Programm stehen hatten, da es in 2014 wegen der Feierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Vereinsbestehens keine Jahrestagung gegeben hatte.

Ebenfalls gut war es, die Sportler- und Jubilar-Ehrungen vor den parlamentarischen Teil zu setzen, da unter den Jubilaren doch einige betagte Mitglieder waren, die sich früher wieder auf den Heimweg machen wollten. Die Älteste in dieser Runde war die 85-jährige Ursula Kühn, die als jahrzehntelange Übungsleiterin und Mitglied des Ehrenrates verabschiedet wurde. Kaum jünger waren Irmgard Winterhager, Gisela Stolz und Inge Dickfoss.

Mitgliederzahl leicht gestiegen

Die beiden neuen Ehrenmitglieder Gisela Höfer und Gerhard Bäumner sind seit 1957 bzw. 1959 treue „Friesen“; außerdem hat Gisela Höfer 2001 das arbeitsintensive Ehrenamt der Mitgliederverwaltung übernommen. Gerhard Bäumners Name ist mit den Klafeldern als Leichtathlet fest verwurzelt und brachte sich zum Jubiläum 2014 nochmals mit einer umfangreichen Foto-Ausstellung stark ein.

Nach einer „schöpferischen Pause“, in der ein kleiner Imbiss angeboten wurde, folgte die Jahrestagung, wo es bei den Wahlen - bis auf eine Neubesetzung - ausschließlich Wiederwahlen gab. Darunter Dr. Horst C. Uzar, der als Vorstandsvorsitzender wiedergewählt wurde und dieses Amt seit 2002 inne hat. Doch 2017 will er Schluss machen („Da werde ich 65, und das habe ich auch schon lange gesagt“). Gleichzeitig gab er den Wunsch an die Versammlung weiter, sich nachdrücklich um einen Nachfolger zu bemühen, „wobei ich gerne bereit bin und es auch als sehr sinnvoll ansehe, wenn ich die neue Person noch einarbeiten kann.“ Die einzige Neubesetzung im Friesen-Vorstand war Brigitte Hüttemann als Nachfolgerin von Charlotte Feldmann, die nach ihrer jahrzehntelangen geschäftsführenden Tätigkeit noch als Beisitzerin dabei war. Keinen Nachfolger gab es dagegen für den kaufm. Vorsitzenden Wilfried Rubertus, der diese Aufgabe nur ein Jahr wahrnahm.

Wirtschaftlich bewegten die „Friesen“ 2014 rund 167500 Euro Einnahmen und hatten knapp 148000 Euro Ausgaben, da es im Jubiläumsjahr einige finanzielle „Spritzen“ durch Spenden gab. Deshalb soll der Haushaltsplan 2015 wieder mit rund 153000 Euro gefahren werden. Allerdings - und darüber wurde laut nachgedacht - sind kurz- und mittelfristig umfangreiche Renovierungs-Maßnahmen an der Friesenhalle unumgänglich.

Die Mitgliederzahl steht derzeit bei 1076 und ist seit 2010 wieder gestiegen, nachdem es in der Zeit davor einen jährlichen Schwund von rund 70 Mitgliedern gab.