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Frauenmannschaft des EJOT-Teams TVG Buschhütten

07.07.2011 | 20:13 Uhr

Düsseldorf/Kreuztal-Buschhütten.Die Frauenmannschaft des EJOT-Teams TVG Buschhütten war auch im dritten Wettkampf erfolgreich. In der Besetzung Eszter Pap, Mignon Vatlach, Scarlet Vatlach und Ilka von Hubatius gewann das Team den Wettkampf in der 2. Triathlon-Bundesliga in Düsseldorf.

Ein Hauch von Weltcup lag in der Luft, als die Triathletinnen im Medienhafen von Düsseldorf mit der ersten Disziplin begannen.

Jede Menge
internationale
Erfahrung

Alle Mannschaften starteten das Schwimmen von einem Ponton aus und auch die Anzahl der Zuschauer erinnerte an eine Weltcup-Veranstaltung. Dass die Frauen vom EJOT-Team über viel internationale Erfahrung verfügen, zeigten sie im anschließenden Wettkampf. Eszter Pap und die Vatlach Schwestern kamen nach 750 m Schwimmen unter den ersten Fünf aus dem Wasser, Ilka von Hubatius beendete den Auftakt im Mittelfeld.

Auf dem Rad bildete sich eine kleine Spitzengruppe mit den drei EJOT-Athletinnen. Diese Gruppe arbeitete auf den drei technisch sehr anspruchsvollen Runden rund um den Landtag und Fernsehturm gut zusammen, so dass sie mit einem Vorsprung von 30 Sekunden auf die nächste Gruppe in die Wechselzone zum Laufen kam. Ilka von Hubatius zeigte ihre Stärke auf dem Rad und verkürzte den Abstand, den sie noch nach dem Schwimmen hatte. Aber vorne ging beim Laufen die Post ab.

Ester Pap und die beiden Vatlach-Schwestern stürmten aus der Wechselzone und zeigten der Konkurrenz schon gleich zu Beginn der letzten Disziplin, dass der Sieg nur übers EJOT-Team geht. Die schnellsten „Beine“ hatte mal wieder Eszter Pap. Mit der besten Laufzeit aller Starterinnen über die 5 km stürmte sie dem Sieg entgegen.

Mignon Vatlach kam mit starker Leistung auf Platz 6 und Scarlet Vatlach machte mit Platz 8 den Sieg perfekt. Ilka von Hubatius machte noch einige Plätze gut und kam bei ihrem Debüt in der 2. Bundesliga auf einen guten 27. Platz.

Mit der Platzziffer 15 war der Sieg der EJOT-Frauen mehr als deutlich und die Tabellenführung konnte sogar noch ein wenig ausgebaut werden.

Ein Platz im vorderen Mittelfeld war das Ziel der zweiten Herren-Mannschaft beim dritten 2. Bundesliga-Wettkampf, der ebenfalls in Düsseldorf ausgetragen wurde. Und es sollte am Ende des Rennes ein guter 4. Platz sein. Wäre man noch vor dem Rennen mit diesem Platz sehr zufrieden gewesen, so haderten die Athleten um Team-Betreuer Gerhard Rohleder ein wenig mit dem Rennverlauf.

Die zweitplatzierte Mannschaft aus Uerdingen hatte nur einen Vorsprung von 10 Platzziffern. Und dass dieser Rückstand in Düsseldorf durchaus im Rahmen des machbaren gelegen hat, zeigt allein die Tatsache, dass der junge Holländer im EJOT-Team, Tim Dullaart, durch ein Missgeschick beim Schwimmen „nur“ auf Platz 29 kam.

Er hatte beim Schwimmen die Orientierung verloren und war 70 Meter zu weit geschwommen. Anschließend wurde er noch mit einer zusätzlichen Zeitstrafe wegen Verlassens der offiziellen Schwimmstrecke bestraft.

DerWesten

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