FC Gütersloh ein anderes Kaliber

Philipp Böhmer (10) und Laurenz Wassinger nach dem 3:0 zwischen resignierenden Sprockhövelern. Endstand 4:0.
Philipp Böhmer (10) und Laurenz Wassinger nach dem 3:0 zwischen resignierenden Sprockhövelern. Endstand 4:0.
Foto: Fischer / Funke Foto Services

Erndtebrück..  Es ist die einzige englische Woche für den TuS Erndtebrück. Ein seltenes Kapitel für den Fußball-Oberligisten, der in den vergangenen Jahren schon sechs, sieben solcher Doppel-Spieltage hintereinander zu absolvieren hatte. Beim Blick auf die Konkurrenz, vor allem auf RW Ahlen, kann TuS-Trainer Florian Schnorrenberg die sich ankündigen Termin-Engpässe erahnen. Bekanntlich fällt nach der Absage am vergangenen Sonntag gegen Bielefeld II auch die Ahlener Partie am Donnerstag in Hüls aus. Und das, wo die Rot-Weißen doch sowieso schon zwei Spiele weniger als die Wittgensteiner absolviert haben.

Nun, tiefe Sorgenfalten gräbt dieses Termin-Hickhack nicht in die Stirn des Brachbachers. „Wir schauen nur auf uns“, so Schnorrenberg, der froh ist, dass er in dieser englischen Woche von einer Spielabsage aus Gütersloh verschont bleibt.

„Natürlich hatten wir uns Gedanken gemacht. Im Heidewaldstadion liegt Naturrasen - und bei der Witterung der letzten Tage gab es schon Befürchtungen.“ Aber aus Ostwestfalen kamen keine Meldungen über eine Gefährdung des Termins, so dass die Reise wie geplant am Gründonnerstag angetreten wird.

Nach dem 4:0 in Sprockhövel ziletzt - und damit zum Sportlichen - weiß Florian Schnorrenberg, das der FC Gütersloh natürlich eine anderes Kaliber darstellt. „Seit Heiko Bonan nach dem zehnten Spieltag das Team übernommen hat, ist da viel mehr Stabilität eingekehrt“, so der Erndtebrücker Coach. Zuvor hatte der FC aus neun Spielen ganze drei Zähler geholt.

Für den TuS, der damit rechnet, auf einen eher defensiv ausgerichtegen Gastgeber zu treffen, bietet sich die Chance, den vierten Sieg in Folge eintzfahren, die Tabellenführung zu verteidigen.

„Das eine“, so Schnorrenberg - und meint die Tabellenführung - , „ist nicht mehr als eine Momentaufnahme. Das andere“ - und damit kommt er auf die kleine, aber feine Serie zurück - „haben wir in dieser Saison noch nicht geschafft und ist natürlich unser Ziel.“

Sorgen bereitet dem TuS der Gesundheits-Zustand von Narciso Lubasa, dem in Sprockhövel ein Gegenspieler auf den Rücken gefallen ist. Beim leichten Training am Montag hatte der Mittelfeldspieler arge Probleme. Über Personalien aber beklagt sich Florian Schnorrenberg nicht. Der einzig fehlende Feldspieler aus seinem Kader ist derzeit Thomas Bednorz, der Torhüter Timo Bäcker am Spielfeldrand Gesellschaft leistet.

Durchaus komfortable Voraussetzngen also für eine erfolgreiche Auswärtsfahrt vor Ostern.