Es „droht“ ein Massenaufstieg

Die Handballer stehen mitten in der Saison 2014/2015. Wer jedoch einen Blick auf die aktuelle Ausgangslage wirft, der stellt fest: Bleibt der status quo, dann „droht“ im siegerländischen Handball ein Massenaufstieg.

Allen voran das Aushängeschild: Der TuS Ferndorf ist Tabellenführer in der 3. Liga und hat mit Eintracht Hagen nur noch einen Widersacher zu fürchten. In die Höhle des Löwen steigen die Ferndorfer am 27. Februar ein. In der Enervie-Arena entscheidet sich vieles, ja alles.

Eine schöne und spannende Perspektive, aber es geht noch besser. Beim RSVE Siegen könnte dreifach gefeiert werden. Die Herren II haben nach dem Sieg gegen Emst und der Attendorner Niederlage in Altena alle Trümpfe in der Hand, es in die Landesliga zu schaffen. Die RSVE-Frauen gehen mit einem Fünf-Punkte-Polster in die letzten sieben Spiele und können sich nur noch selbst am Sprung in die Verbandsliga stoppen. Und das inzwischen stabil punktende Eiserfelder Verbandsliga-Team sitzt dem OSC Dortmund als neuer Tabellenzweiter im Nacken. Am 13. März kommt’s zum Showdown in Dortmund. Oder wird etwa der TuS Ferndorf II trotz seines Stolperers in Westerholt der lachende Dritte sein?

Dann wären da noch der TuS Fellinghausen, der als Primus in der Kreisliga A satte sechs Zähler im Vorteil ist und die Rückkehr in die Bezirksliga vor Augen hat, und die Ferndorfer Frauen, die mit dem Sieg in Bösperde alle Vorteile auf ihrer Seite haben, in die Landesliga aufzusteigen. Sorgenkinder? Vielleicht der TuS Ferndorf III, aber den Sturz in die Kreisliga A ihrer Dritten wollen die Kreuztaler bestimmt nicht zulassen. Da dürfte es Hilfe „von oben“ geben.

Mal ehrlich, sind das nicht wunderbare Aussichten für den Handball in der Region?

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