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Erstes „Endspiel“ für KFC Uerdingen in Erndtebrück

22.05.2012 | 17:44 Uhr
Erstes „Endspiel“ für KFC Uerdingen in Erndtebrück

TuS Erndtebrück - KFC Uerdingen (Mi, 19.30 Uhr).  Es ist das letzte Nachholspiel in der Liga und sicherlich kein ganz normales Spiel. Für Erndtebrück geht es darum, an die guten Leistungen zuletzt wie beim 2:2 in Aachen anzuknüpfen, für die Uerdinger ist es „das erste Endspiel“ um die Relegationsplätze für die Regionalliga.

„Wir müssen gewinnen und wir wollen gewinnen“, kann es für Uerdingens Trainer Jörg Jung kein anderes Ziel als drei Punkte geben. Die Verfolger aus Bergisch Gladbach und Hüls sind am Sonntag in der Tabelle am KFC vorbeigezogen und Schwarz-Weiß Essen lauert mit nur einem Punkt weniger hinter Uerdingen.

Eier und Typen gefragt

Mit einem Sieg in Erndtebrück würde der KFC auch die beiden erstgenannten Teams wieder überholen. „Das ist eine schwierige Situation. Die Jungs haben es heute selbst in der Hand, wie einst Oliver Kahn gesagt hat. Jetzt brauchen wir Eier und Typen auf dem Platz“, erwartet der Ex-Siegener Trainer die entsprechende Reaktion nach den beiden Niederlagen gegen Rhynern und Duisburg.

Zwischen 250 und 300 Fans wollen den KFC in seinen Bemühungen unterstützen.

Der Fanblock im Pulverwald muss nach dem Spiel gegen SF Siegen seine zweite Bewährungsprobe bestehen. Der TuS Erndtebrück will entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen, damit der Pulverwald nicht zum Pulverfass wird. Sicherheitskräfte einer Siegener Firma, die Ordnungskräfte des TuS Erndtebrück und die Polizei werden sich auf einiges gefasst machen.

Erndtebrück ist gewarnt

Mit Uerdingen läuft eine spielstarke und kämpferische Mannschaft auf, Erndtebrück ist gewarnt. „Der KFC wird gewiss mit einiger Nervosität ins Spiel gehen, der Druck ist enorm hoch. Aber sie werden auch nicht blind anrennen“, meint Erndtebrücks Co-Trainer Bernd Kämpf. Wichtig sei, das Uerdinger Mittelfeld nichts in Spiel kommen zu lassen und wie in den vergangenen Partien mit Wille und Einsatzbereitschaft dagegen zu halten.

Gegen Aachens Reserve hatte das gut geklappt, gegen Uerdingen sollen diese Tugenden auf wieder zum Zuge kommen.

Redaktion



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