Erndtebrücker Auftakt Sonntag beim starken TuS Ennepetal

Erndtebrück..  Wie (fast) alle Teams der Fußball-Oberliga hat auch der Tus Ennepetal sein Team für die anstehende Rückrunde in der Winterpause auf einigen Positionen verstärkt. Nach dem 2:0-Sieg des TuS Erndtebrück zum Saisonauftakt ist Trainer Florian Schnorrenberg daher davon überzeugt, dass dieses Rückspiel nicht mehr mit dem am Pulverwald zu vergleichen sei.

„Das wird für viele der anstehenden Spiele so sein“, ist der Brachbacher überzeugt. „Ich denke, dass viele Mannschaften ihre Qualität erhöhen konnten, die Liga ausgeglichener ist als je zuvor.“

Für den TuS, der die Unbilden der Vorbereitung einigermaßen gemeisert hat, bedeutet das: Konzentration vom Anpfiff weg, damit der zweite Tabellenplatz, der am Ende der Saison zum Regionalliga-Aufstieg berechtigen würde, nicht in Gefahr gerät.

Florian Schnorrenberg hat mit seinem Team in der Testphase Flexibilität gezeigt. Nicht nur das Ausweichen auf bespielbare Geläufe in der näheren und weiteren Umgebung, auch taktisch hatten die Erndtebrücker einige andere Dinge versucht. So war die Umstellung der Vorrunden-Spielweise, vom
4-4-2 auf 4-1-4-1 ein Versuch, der nicht unbedingt auch im ersten Spiel am Sonntag im Ennepetaler Bremenstadion Anwendung finden muss.

Keine Experimente

„Wir wollten einfach mal ein bisschen experimentieren“, so Schnorrenberg zu den durchaus gelungenen Versuchen in Lohmar und Hilden. Einstellen müssen wird sich der TuS zudem darauf, in vielen Spielen auf Gegner zu treffen, die tief stehen und ihr Heil in Kontern suchen. „Das haben wir auch in der Hinrunde schon erlebt, werden aber jetzt in der zweiten Serie vermehrt damit zu tun haben“, rechnet Trainer Schnorrenberg mit eher defensiv ausgerichteten Gegnern.

Ob das auch auf die Ennepetaler zutrifft, wird man abwarten müssen. Doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass diese Mannschaft ihre Stärken eigentlich im Spiel nach vorne hat. Insofern ist im ersten Punktspiel des neuen Jahres eher von einem offenen Geschehen auszugehen.

Personell kann Florian Schnorrenberg nach dem gestrigen Abschlusstraining aus dem Vollen schöpfen - wenn da nicht die angeschlagenen Torhüter wären. Florian Hammel aber genießt das Vertrauen seines Trainers.