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Fußball-Westfalenliga

Erndtebrück nah an der Tabellenführung

10.12.2009 | 19:59 Uhr

Siegen-Wittgenstein. Der TuS Erndtebrück marschiert und marschiert. Nur noch ein Punkt trennt die Wittgensteiner von Westfalenliga-Tabellenführer SpVg Erkenschwick. Am Samstag (16 Uhr) kommt der SuS Langscheid/Enkhausen an den Pulverwald. Nächster Gegner, nächster Sieg?

„Das wird ein ganz schweres Unterfangen. Der Gegner verfügt über eine bekanntermaßen sehr gute Offensive. Gleich mehrere Stürmer sind immer für Tore gut”, sagt Erndtebrücks Co-Trainer Bernd Kämpf. Tatsächlich offenbart der Blick auf die Tabelle, dass der SuS als Zehnter mit 32 Treffern zwei Tore mehr auf dem Konto hat als die Erndtebrücker.

Bange werden dürfte dem TuS aber nicht, stellt man doch mit 15 Gegentoren die beste Hintermannschaft der Liga. Für Kämpf nicht nur ein Verdienst der Abwehr: „Die ganze Mannschaft arbeitet sehr gut nach hinten, das passt im Moment.” Und auch das Glück habe in den vergangenen Wochen ein wenig mitgespielt.

Große Töne werden am Pulverwald also weiterhin nicht gespuckt. Dabei muss Spitzenreiter Erkenschwick im Topspiel gegen den Dritten Dröschede ran – die Tabellenführung liegt im Bereich des Möglichen. „Wir schauen weiter auf uns und nicht auf das, was die Erkenschwicker machen”, so Kämpf.

SF Siegen II wollen in Olpe überraschen

„Man darf nicht zurückschauen”, versucht Theo Brenner, Trainer der Sportfreunde Siegen II, trotz der misslichen Lage seiner Mannschaft optimistisch zu bleiben. Gegen Brambauer wurde eine 2:0-Führung noch verspielt, entscheidend dabei waren einmal mehr individuelle Fehler.

Nun muss das Tabellenschlusslicht bei der SpVg Olpe antreten (Sonntag, 17.30 Uhr). Brenner kann dabei wieder auf die aus der ersten Mannschaft degradierten Spieler zurückgreifen und hofft, dass diese zu Führungsspielern avancieren. „Ich habe denen gesagt, dass sie den Beweis antreten müssen, auch in einer schwierigen Phase eine Unterstützung zu sein. Gerade jetzt zeigt sich, was für ein Spielertyp man ist.”

Bislang ist ihm das Geschehen auf dem Platz „zu brav und bieder”. Brenner: „Es knallt nicht, keiner spricht mal ein Machtwort.”

Bleibt die Hoffnung auf einen weiteren Überraschungs-Coup. Schon in Erkenschwick fuhren die Sportfreunde drei Punkte ein. Warum nicht auch bei den seit Monaten ungeschlagenen Olpern? „Angst brauchen wir keine zu haben. Bislang hat uns noch kein Gegner beherrscht”, ist der Trainer überzeugt.

Martin Gilmm

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