Erik Wudtke erwartet Spitzenspiel am Freitag beim Leichlinger TV

Allen Grund zur Freude hatte Kai Rottschäfer nach seiner famosen Leistung gegen Schalksmühle/Halver.
Allen Grund zur Freude hatte Kai Rottschäfer nach seiner famosen Leistung gegen Schalksmühle/Halver.
Foto: Biene Hagel

Ferndorf.. An die späte Anwurfzeit 20 Uhr gewöhnen sich die Ferndorfer Handball so langsam. Vergangenen Freitag hat das die SG Schalksmühle/Halver schmerzlich in der Sporthalle Stählerwiese erfahren.

Um auch am kommenden Freitag zur selben Zeit im Drittliga-Spiel beim Leichlinger TV eine so außergewöhnliche Darbietung auf die Platte zu legen wie zuletzt, war auch am Mittwochabend noch mal Gelegenheit, die „20-Uhr-Taktik“ eingehend zu erörtern. Das Training am Mittwoch startet traditionell um diese Zeit.

Niederlage im Hinspiel

Nun, die Uhr tickt bei den Handballern auch schon mal ein bisschen anders. So geschehen am 6. September, als dem TuS im ersten Heimspiel dieser Saison ein, zwei Törchen bei klarer Führung in der Schlussphase genügt hätten, um den Sieg gegen die Leichlinger einzufahren.

Im immer hektischer werdenden Geschehen, zu der die Taktik der offensiven Deckung von Temperaments-Bolzen Frank Lorenzet auf der Trainerbank der Gäste beigetragen hatte, verlor der TuS seine Linie und letztlich auch das Spiel.

„Das sollte uns am Freitag nicht passieren“, warnt TuS-Trainer Erik Wudtke eindringlich vor starken Gastgebern, die gerade gegen den TuS Ferndorf stets Besonderes aus sich herauskitzeln. Bei Tim Hilger und Carsten Lange, den einstigen Ur-Gesteinen im rot-weißen Trikot der Nordsiegerländer, ist das eine Selbstverstöndlichkeit, aber auch die anderen Leichlinger verspüren stets einen besonderen Drang, dem TuS ein Bein zu stellen.

Spitzenspiel

In der Smidt-Arena jedenfalls müssen die Ferndorfer gewappnet sein, sie müssen sich gefasst machen auf motivierte Gegner, aber auch auf technisch hoch stehenden Handball. „Das wird ein Spitzenspiel“, vermutet Erik Wudtke.

Und das, weil er seinem Team vertraut, auch eine Woche nach dem Rückrunden-Auftakt eine Leistung auszupacken, die die famose Serie von 28:0-Punkten seit eben diesem 6. September 2014 im 15. Spiel nicht in Gefahr bringt.

„Wir sind gefordert“, so Wudtke, „ich bin aber davon überzeugt, dass sich die Mannschaft in guter Verfassung präsentiert.“

Und zudem gilt es, diesen schönen Spruch in Stein zu meißeln: „Wir verlieren gegen keinen Gegner zwei Mal in dieser Saison.“ Alexander Koke hatte den von sich gegeben nach dem Schlusspfiff vergangene Woche. Und der sollte Antrieb genug sein am späten Freitagabend in Leichlingen.