Erik Wudtke: „Am Ende haben wir verdient gewonnen“

Leichlingen..  Frank Lorenzet sprach von einem tollen Handball-Event, „bei dem wir am Ende eigentlich die besseren Karten besaßen.“ Der Trainer des Leichlinger TV ärgerte sich über in der Schlussphase leichtfertig vergebene Chancen, die dem TuS Ferndorf den knappen Sieg ermöglicht hätten.

Für sein Pendant Erik Wudtke gibt es keine unverdienten Siege, sind sie auch noch so glücklich. „Also haben wir am Ende verdient gewonnen, weil wir um einen Treffer besser waren.“

Irgendwie ausgleichende Gerechtigkeit. Wie im Hinspiel, als Leichlingen durch Ferndorfs Durststrecke in der Schlussphase mit 27:26 die Nase vorne hatte, war es auch im Bergischen ein Spiel auf Augenhöhe. „Ich habe immer gesagt, dass wir gemeinsam mit Hagen und Leichlingen die ersten drei Plätze unter uns ausmachen werden. Das wird sich am Ende bewahrheiten. Die Teams trennen dann nur Nuancen. Und oft entscheidet dann auch das Quäntchen Glück. Diesmal hat es uns bedacht. Gut so.“

In der Tat. Verdient haben sich die Ferndorfer dieses Glück allemal. Der 15. Sieg in Serie, die Tabellenführung gegenüber den an diesem Wochenende spielfreien Hagenern auf drei Pluspunkte ausgebaut. Auch psychologisch eine gute Ausgangsposition.