Erfolge wieder gebührend gefeiert

Krombach..  „Sie ist die Seele des Ejot-Teams“, so Olaf Kohn, 1. Vorsitzender des TV Germania Buschhütten, bei der Jahresabschluss-Feier in der „Guten Stube“ der Krombacher Brauerei, die in diesem Jahr unter dem Motto „Die Feier“ stand. Und wieder einmal hatte das Ehepaar Rainer und Sabine Jung in der Schaltzentrale des Ejot-Teams im TV Germania Buschhütten perfekte Arbeit geleistet, hatte die Sportler, Funktionäre sowie Repräsentanten und Ehrengäste rechtzeitig eingeladen. Und sie kamen, wenn auch nicht ganz so zahlreich wie noch in den vergangenen Jahren.

Das tat der Stimmung keinen Abbruch. Ständig wurde das Publikum im Kino der Krombacher in Bewegung gehalten, zu „Standing Ovations“ gebeten, wenn Dankesworte gesagt und Geschenke und Blumen überreicht wurden. Ein besonderes Präsent erhielt der Namensgeber, die Firma Ejot, vom Spanier Mario Mola. Der frisch gebackene Weltmeister überreichte seinen Rennanzug der Saison 2016 mit einer persönlichen Widmung an Andreas Wolf.

„Das Beste von den Besten“

Überhaupt: Dankesworte zogen sich durch die Feierstunde, angefangen bei Landrat Andreas Müller, über den 2. stellv. Bürgermeister der Stadt Kreuztal, Friedrich-Wilhelm Stahlschmidt, der sich als Ur-Buschhüttener natürlich bestens vor Ort auskennt, bis zum Sponor.

„Auch 2016 war nur das Beste von den Besten“, so Rainer Jung, der zum Schluss sein eigenes Fazit zu den überragenden Erfolgen der Ejot-Teams „an allen Fronten“ zog und auch Insider-Details aus seiner neuen Aufgabe als DTU-Repräsentant nicht verschwieg, wie das unmögliche Verhalten „besoffener Studenten“ beim Saison-Finale in Tübingen. Die Männer und Frauen vom Ejot-Team TV Buschhütten holten 2016 erneut den Bundesliga-Gesamtsieg ins Siegerland – es waren die Titel elf und zwölf für die Ausdauer-Dreikämpfer.

Rainer Jung, der den Abend zunächst in den Zuschauer-Reihen verfolgte, brachte es nachher auf den Punkt: „Ich war die Regie und er der Moderator“ - wobei er mit strahlender Miene Olaf Kohn anschaute, der seine Premiere am Mikrofon bestens meisterte. Der Buchener gab das Kompliment zurück: „Es ist nicht möglich, ohne Rainer das zu machen.“ Und so wird’s auch die nächsten Jahre bleiben. „Noch fünf Jahre, dann ist Schluss. Dann geht’s ab in die Sonne. Dort hauen wir das Geld, was wir gespart haben, auf den Kopf“, sagte Rainer Jung und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.

Bei all’ der Freude und dem Blick in die neue Saison kam in der Führungs-Etage auch Wehmut auf, als Olaf Kohn mit Dr. Felix Vatlach-Schumann (1. Bundesliga Damen) und Felix Menn (NRW-Liga Männer) zwei engagierte sportliche Leiter verabschiedete.