Elias und Sebastian ganz stark

Elias Homrighausen vom SK Wunderthausen ist hier gut in der Spur.
Elias Homrighausen vom SK Wunderthausen ist hier gut in der Spur.
Foto: Peter Kehrle

Oberhof/Wittgenstein..  An diesem Wochenende passte fast alles. Beim Deutschlandpokal in Oberhof zeigten vor allem die Starter des SK Wunderthausen, Elias Homrighausen, Sebastian Marburger und Charlotte Küpper, was in ihnen steckt. „Wir sind sehr zufrieden“, berichtete die Heimtrainerin Dagmar Knoche von den Ergebnissen ihrer Schützlinge.

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Herausragend waren zwei 1. Plätze: Am Samstag lief Elias Homrighausen (U16) über die zehn Kilometer in klassischer Technik in 27:51.9 Minuten der Konkurrenz davon. Aber auch in seiner schwächeren Disziplin, dem Sprint in freier Technik, konnte Elias überzeugen. Nach Platz sieben im Prolog, wurde der Diedenshäuser am Sonntag sechster im KO-Sprint. Erst im Halbfinale war Schluss. Besser machte es hier sein Vereinskamerad Sebastian Marburger (U18), der mit seinem Sieg im KO-Sprint auch etwas aus dem Schatten seines jüngeren Kameraden heraustrat. Am Tag zuvor war Marburger über 15 Kilometer in klassischer Technik in 45:28.2 Minuten bei einem Rückstand von nur gut drei Minuten als 14. in Ziel gekommen. Vielleicht, so mutmaßte Dagmar Knoche, steckte dem Diedenshäsuer der Suierlänner Skiloap noch in den Knochen.

Charlotte Küpper läuft auf Rang drei

Charlotte Küpper (U16) holte sich am Sonntag im Sprint Platz drei. Das war ausgleichende Gerechtigkeit, sagte Dagmar Knoche, denn nachdem Charlotte in einem vorherigen Wettkampf selbst gestürzt war, profitierte sie diesmal vom Sturz einer Konkurrentin im Halbfinale und zog so ins Finale ein. Im Rennen über 7,5 km am Samstag war sie direkt hinter Vereinskameradin Juliana Dienst (27:57.9) als 17. ins Ziel gekommen (27:58.1).

Zum Kader des Westdeutschen Skiverbandes gehören aber auch Melina Schöttes (U18, SC Oberhundem) und Benjamin Selter (U20, TV Attendorn). Schöttes wurde über zehn Kilometer elfte in 34:54.2 Minuten und scheiterte am Sonntag beim KO-Sprint genauso wie Benjamin Selter ganz unglücklich im Halbfinale. Selter war über die 15 Kilometer am Samstag in 48:17.4 Minuten 17. geworden.

Die Bedingungen und die Ski waren bei dem vom SWV Goldlauter ausgerichteten Wettkampf in Thüringen optimal gewesen.