Ejot-Team 2015 noch stärker

Marco Mühlnikel, Felix Weiß, Tim Lange, Simon Jung und David Pap starten auch 2015 für das Ejot-Team TV Buschhütten.
Marco Mühlnikel, Felix Weiß, Tim Lange, Simon Jung und David Pap starten auch 2015 für das Ejot-Team TV Buschhütten.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Mit hohen Erwartungen gehen die Triathlon-Mannschaften des Ejot-Team TV Buschhütten in die vorolympische Saison 2015. Am Mittwochabend wurden die Kader vorgestellt. Darüber hinaus soll die Nachwuchsarbeit forciert werden, um eigene Talente in der Region zu halten.

Buschhütten..  Eigentlich geht mehr nicht: Im vergangenen Jahr gewannen alle vier Triathlon-Mannschaften vom Ejot-Team TV Buschhütten die erste und zweite Bundesliga – eine Novität auf nationaler Ebene und eine optimale Bilanz. Was kann dann 2015 kommen? Im Rahmen der Teampräsentation für dieses Jahr am Mittwochabend im Vereinsheim des TVG Buschhütten steckte Manager Rainer Jung die Ziele ab: Die Verteidigung der vier Meistertitel ist die eine Sache, die weitere Stärkung der „Marke Ejot-Team TV Buschhütten“ eine andere.

„Einer für alle, und alle für einen“ – dieser Leitgedanke soll gelebt werden. Und: Die Nachwuchs-Triathleten des Vereins – zurzeit sind rund 30 Mädchen und Jungen zwischen 6 und 18 Jahre im Training – sollen von den Erfolgen der Topsportler profitieren. Es wird eine nachhaltigere Förderung angestrebt. Jung: „Wir müssen versuchen, die guten jugendlichen Triathleten in der Region zu halten. Wir wollen ein Ausbildungsverein sein, aber die Talente später auch behalten.“ Diesen Anspruch unterstrich Ejot-Geschäftsführer Winfried Schwarz: „Wir leisten uns den Luxus mit der 1. Bundesliga, aber der regionale Aspekt muss mehr Bedeutung bekommen. Ein erster Schritt dieser neuen Strategie ist die Zusammenlegung von Zweit- und NRW-Liga-Kader: In der zweiten und dritten Herrenmannschaft sollen sich auch die jungen heimischen Hoffnungsträger beweisen. Ein fließender Übergang wird gewährleistet.

Bei den Damen II (2. Liga) wartete Jung mit einer Überraschung auf: Keine Geringere als Mittel- und Langstrecken-Ass Sabrina Mockenhaupt zählt zum Kader und hat angekündigt, beim Buschhüttener Triathlon am 10. Mai ihr Dreikampf-Debüt feiern zu wollen.

Die Aushängeschilder werden aber die Erstliga-Teams sein. Bei den Damen I wird bald noch mehr französisch gesprochen, denn gleich drei Neuzugänge aus Frankreich bereichern den 19-köpfigen Kader: Alexandra Cassan-Ferrier ist zweifache U23-Europameisterin, Emmi Charayron wurde 2008 Junioren-Europameisterin und belegte bei den Olympischen Spielen 2012 in London Platz 18, und auch Julie Nivoix hat sich auf internationalem Terrain bereits bewährt.

Sogar 23 Allrounder umfasst der Ejot-Kader in der 1. Herren-Bundesliga. Drei Neue sind dabei: Anthony Pujades (Frankreich), der Italiener Andrea de Ponti und mit dem Schweizer Sven Riederer ein olympischer Medaillengewinner: Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen holte Riederer Bronze. In London schaffte er Platz acht.

Ist der 33-Jährige für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro bereits gesetzt, müssen sich viele andere Ejot-Stars für Brasilien in dieser vorolympischen Saison erst noch qualifizieren. „Wenn es perfekt läuft, schaffen es 19 bis 22 unserer Sportler nach Rio“, wagte Rainer Jung einen Blick in die Zukunft.

1. Bundesliga Herren: Fernando Alarza (Spanien), Frederic Belaubre (Frankreich), Gregor Buchholz (Deutschland), Simon De Cuyper (Belgien), Andrea de Ponti (Italien), Alessandro Fabian (Italien), David Hauss (Frankreich), Vincente Hernandez (Spanien), Marek Jaskolka (Polen), Steffen Justus (Deutschland), Brad Kahelfeldt (Australien), Franz Löschke (Deutschland), David McNamee (Großbritannien), Mario Mola (Spanien), Richard Murray (Südafrika), Justus Nieschlag (Deutschland), Anthony Pujades (Frankreich), Sven Riederer (Schweiz), Aaron Royle (Australien), Denis und Ivan Vasiliev (Russland), Laurent Vidal (Frankreich), Jonathan Zipf (Deutschland).

1. Bundesliga Frauen: Theresa Baumgärtel, Svenja Bazlen (beide Deutschland), Charlotte Bonin, Alexandra Cassan-Ferrier, Emmi Charayron, Jesscia Harrison (alle Frankreich), Melanie Hauss (Schweiz), Andrea Hewitt, Anneke Jenkins (beide Neuseeland), Rachel Klamer (Niederlande), Charlotte Morel, Julie Nivoix (beide Frankreich), Hanna Philippin, Rebecca Robisch (beide Deutschland), Caroline Routier (Spanien), Mateja Simic (Slowenien), Jodie Stimpson (Großbritannien), Mignon Vatlach (Deutschland), Radka Vodickova (Tschechien).

2. Bundesliga/NRW-Liga Herren: André Bauschmann, Johannes Diedershagen, Benedikt Ebert, Marco Göckus, Daniel Hesse, Jonas Hoffmann, Michael Hoffmann, Simon Jung, Klaus Kelter, Marian Kraemer, Benjamin Kretzer, Thomas Kuschnitzki, Tim Lange, Christian Maul, Felix Menn, Marco Mühlnikel, Dirk Niederau, Oliver Prigge, Holger Schill, Heiko Schmidt, Felix Vatlach-Schumann, Felix Weiß, Simon Weiß, Carsten Wunderlich (alle Deutschland), David Pap (Ungarn).

2. Bundesliga Damen: Eva Böhrer, Verena Eisenbarth, Juliane Fröbisch, Ellen Knoepke, Bianca Krah, Franzi Maschke, Lisa Mergener, Annette Niederau, Julia Pikos, Maren Rösner, Steffi Steinberg, Wencke Stoltz, Scarlet Vatlach (alle Deutschland), Eszter Pap (Ungarn).

Nachwuchs-Team: Jonasund Marco Hoffmann, Raul Valero Gallegos, Jakob Steffe, Yasmina Steins, Ersen Albayrak, Jörn Sauer, Christopher Stötzel, Eddie Lemle, Hanna Jung, Maren Sauer, Jakob Schwarz, Max Hackler, Anna Kämpfer, Marian Kuschina, Minou Stoppacher, Sinan Albayrak, Inga Sauer, Fynn Steger, Alexander Bäumer, Ben Buchner, Mika Langenbach, Lilly Hofius, Annalina Niederau, Elias Becker, Jannis Vassiliadis, Maja Langenbach, Inga Buchner, Florian Junghanns, Enikö Darvas.