Einmal Oberliga und zurück
24.06.2009 | 19:07 Uhr 2009-06-24T19:07:00+0200
Holzwickede/Siegen-Eiserfeld. Nach nur einer Saison in der Oberliga müssen die Spielerinnen des TV Eiserfeld sich wieder in Richtung Verbandsliga verbabschieden.
Holzwickede/Siegen-Eiser-feld. Nach nur einer Saison in der Oberliga müssen die Spielerinnen des TV Eiserfeld sich wieder in Richtung Verbandsliga verbabschieden. Die „Bergtour” für die „Gipfelstürmerinnen” der letzten Jahre ist nach einer erneuten 1:8 (1:5)-Klatsche – diesmal beim TuS „Elch” Holzwickede – beendet, der direkte Wiederabstieg ist besiegelt. Da in der nächsten Saison die Oberliga gestrichen wird (siehe Kasten), gibt es nach dieser Saison nur Auf- und Absteiger. Den einzigen Punkt für den jetzigen Tabellen-Vorletzten TV Eiserfeld in Holzwickede erkämpfte Felizitas Leopold (Position 1), die ein tolles Spiel gegen die starke Nathalie Stein bot und mit dem 2:6, 6:4, 6:2 in drei Sätzen ihren zweiten Oberliga-Sieg feierte. Im dritten Satz profierte Leopold allerdings auch von einer Verletzung Steins. Hart umkämpft war das Spiel zwischen Desiree Rola (2) und Sandra Pittelkau. Rola hätte durchaus ihren ersten Sieg in der Oberliga verdient gehabt, doch Pittelkau hatte mit 6:1, 4:6 und 6:3 das bessere Ende für sich.
Felizitas Leopold holteden „Ehrenpunkt”
Angeschlagen ging Eiser-felds Nummer drei, Daniela Decker, in die Partie gegen Beate Pohl. Durch starke Rückenprobleme gehandicapt, konnte sie ihr Spiel, das sich durch Kraft und gute Beinarbeit auszeichnet, nicht auf die rote Asche umsetzen und verlor klar mit 1:6 und 3:6 gegen die wieselflinke Pohl. Nach über zweieinhalb Stunden langem Kampf unterlag Alexandra Steiner (4) Nicole Sanders. Das Spiel war von langen Ballwechseln geprägt. Den ersten Satz konnte Sanders mit 6:4 für sich entscheiden, der zweite Satz endete mit 6:4 zugunsten von Steiner. Im dritten Satz konnte die Eiserfelder Mannschaftsführerin ihre Taktik nicht mehr richtig umsetzen, so dass der dritte Durchgang mit 2:6 verloren ging. Ines Loyak (5) war gegen ihre druckvoll und sicher spielende polnische Kontrahentin Anna Dracz völlig chancenlos und musste mit der „Höchststrafe” (0:6) vom Platz gehen. Anne Lükewille (6) hatte in ihrem zweiten Oberliga-Einsatz durchaus Chancen, die Begegnung gegen Kim-Katharina Schili für sich zu entscheiden. Sie trat druckvoll und sicher auf. In den entscheidenden Ballwechseln fehlte jedoch das nötige Glück. Somit verlor der TVE auch dieses Einzel mit 4:6 und 4:6. Anschließend mussten die enttäuschten Siegerländerinnen zudem noch alle Doppel abgeben. Die Ergebnisse: Pittelkau/Pohl (Position 1) gegen Leopold/Loyak 6:2, 6:3; Sanders/Schili (2) gegen Rola/Lükewille 6:3, 6:2; Dracz/Wajdzik (3) gegen Steiner/Janette Durow (Oberliga-Premiere) 6:0, 6:0. Am kommenden Sonntag will der TVE ab 10 Uhr gegen den TV RW Höxter beim letzten Heimspiel noch einmal alle Kräfte bündeln, um die Oberliga-Saison zumindest mit einem Sieg zu beenden. thw
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