Ein spannendes Wochenende steht dem Schachverein bevor

Bad Laasphe..  Kann die erste Mannschaft den ersten Tabellenplatz halten? Kann sich Laasphe II vom fünften auf den vierten oder gar dritten Platz verbessern? Und gelingt der „Dritten“ der erhoffte erste Saisonsieg? Das sind für den Schachverein Bad Laasphe die spannenden Fragen im Vorfeld des 5. Spieltags.

Verbandsklasse

Laasphe I trifft im Heimspiel auf seinen Verfolger SV Kreuztal I. Der Abstand ist hauchdünn: Nach Mannschaftspunkten sind beide Teams gleichauf (jeweils 6), lediglich nach Brettpunkten haben die Lahnstädter gegenüber den Siegerländern einen kleinen Vorsprung (19,5:18,5). Kreuztal trennt wiederum nur ein halber Brettpunkt vom SV Wiehl, der zu Hause gegen den Sechsten gegen SC Marienheide I spielt – und ebenfalls Chancen hat, die Tabellenführung zu übernehmen.

Bezirksliga

Heimspiel-Gegner von Laasphe II (momentan 6 Mannschafts- und 12,5 Brettpunkte) ist das Tabellenschlusslicht Caissa Gosenbach Eiserfeld (ein Mannschaftspunkt, 13,5 Brettpunkte). Für Laasphe ist vieles möglich: Ein Absturz vom 5. auf den 8. und letzten Platz ebenso wie ein Sprung auf Platz 3.

Kreisliga

Laasphe III tritt – ebenfalls zu Hause – gegen die vierte Mannschaft des Haigerer C4 Chessclubs an, in dem auch Wittgensteiner spielen. Laasphe, aktuell Fünfter, hat zurzeit einen Mannschaftspunkt und vier Brettpunkte auf dem Konto (derzeitiger Tabellenplatz: 5), der Tabellensechste „C4“ bislang drei Brettpunkte und noch keinen Mannschaftspunkt. Veränderungen in der Tabelle sind für Laasphe III an diesem Spieltag nur nach unten möglich. Für eine Verbesserung ist der Abstand auf den Vierten, SV Betzdorf Kirchen III, zu groß: er beträgt drei Mannschaftspunkte.

Turniere

Zwischen den Jahren fanden zwar keine Mannschaftskämpfe statt, der Turnierbetrieb im Schachverein Bad Laasphe ruhte aber dennoch nicht. Stefan Paschkewitz entschied das Jahresblitzturnier für sich. Erstmals sicherte sich der Vereinsturnierleiter und Stammspieler der ersten Mannschaft diesen Titel.

Die Turnierbeteiligung war im Vergleich zu den Vorjahren mit acht Spielern eher gering, die Besetzung aber nicht weniger stark. Fünf von acht Teilnehmern gehören der ersten Mannschaft an. Der Vorsprung des Turniersiegers war äußerst knapp und die Entscheidung fiel erst mit der allerletzten Partie. 0,5 Punkte trennten Paschkewitz (12 aus 14 Punkten) letztendlich von seinem Verfolger Avdi Selimi. Den dritten Platz belegte Richard Jankowski mit acht Punkten vor Waldemar Georg (6,5), Manfred Roth (6), Tibor Osvath, Hartmut Hof (beide 5) und dem jüngsten Teilnehmer Sören Portmann, dem immerhin zwei Siege gegen Richard Jankowski und Hartmut Hof gelangen.

Gespielt wurde doppelründig im Modus „jeder gegen jeden“. Jedem Spieler standen fünf Minuten Bedenkzeit zur Verfügung, sodass eine Partie maximal zehn Minuten dauern konnte.