Ein Rad greift ins andere

Man kann dem TV Germania Buschhütten nur zu einer überaus erfolgreichen Triathlon-Veranstaltung gratulieren. Der 29. Siegerland-Cup gestern in Kreuztal erfüllte wieder einmal die Erwartungen und demonstrierte den hohen Stellenwert dieses Sports und in der Stadt. Kreuztal ist eine Stadt des Sports, dies wird auch Bürgermeister Walter Kiss mit Freude zur Kenntnis genommen haben. Er war gestern - natürlich - einer von vielen Zuschauern am Rande der Strecken.

Seit vielen Jahren kann sich Team-Manager Rainer Jung auf sein Helferteam verlassen; sei es der innere Orga-Zirkel oder die große Schar an Helfern im Hintergrund. Insgesamt waren es rund 250 Personen, die dafür sorgten, dass die knapp zehnstündige Veranstaltung reibungslos und zur vollsten Zufriedenheit von Sportlern und Zuschauern gleichermaßen durchgezogen werden konnte. Und wieder einmal gab es keine zeitlichen Verzögerungen.

Dass bei den Organisatoren ein Rädchen ins andere passt, zeigte auch der einzige kleine Zwischenfall: Beim Radsplit der 1. Herren-Bundesliga stürzte ein Triathlet des Kölner Tri Teams. Binnen Sekunden wurde von einem Streckenposten in diesem Bereich die Orga-Leitung informiert, die ihrerseits sofort den Rettungswagen auf die HTS schickte. Gott sei Dank trug der Gestürzte nur eine Schürfwunde davon. Nur so funktioniert es.

Auch sportlich gesehen erfüllten sich für die Gastgeber so gut wie alle Wünsche. Dass es nicht immer vier Siege bei vier Starts in der 1. und 2. Liga Damen und Herren geben kann, versteht sich von selbst. Die Konkurrenz schläft nicht. Die Aushängeschilder aber machten ihre Arbeit, riefen im Wasser, auf dem Rad und laufend die von Team-Manager Rainer Jung erhofften (und erwarteten) Höchstleistungen ab.

Mit den Auftaktsiegen am Sonntag in Kreuztal wurde der Grundstein für ein erneut höchst erfolgreiches Triathlon-Jahr für die Ejot-Teams gelegt. So wie gestern kann es weiter gehen.