„Ein Leben lang in Blau und Weiß“

Erndtebrück..  Bei uns geht’s heut rund – und zwar rund um den Fußball mit dem 2. Vorsitzenden der Fußballabteilung des Oberligisten TuS Erndtebrück, Dirk Beitzel. Der ist ein Urgestein seines Vereins und hütet das Tor in der Landes- und Verbandsliga.

1. Warum Fußball, was fasziniert Sie an diesem Sport?

Eine Mannschaftssportart die von Schnelligkeit, Taktik und präzisem Kurzpasspiel geprägt ist, wo alles funktionieren sollte und eigentlich muss, um zum Erfolg zu gelangen

2. An welchem Profi-Verein hängt Ihr Herz? Ist es eine „angeborene“ Leidenschaft und gab es einen großen Moment der Erkenntnis zum Fan-Bekenntnis?

Eintracht Frankfurt, 74/75 Pokalsieger da war ich gerade 8 bis 9 Jahre und alle älteren Burschen in der Straße waren für diesen Verein.

3. In welchen Vereinsfarben sind Sie selbst aufgelaufen?

Ein Leben lang in Blau und Weiß. Ein Mitspieler sagte einmal den prägenden Ausspruch „muss bei TUS“.

4. Ohne Sport geht’s nicht. Wie kamen Sie zum Job im Abteilungsvorstand beim TuS Erndtebrück?

Rücktritt des 1. Vorsitzenden 2012, seither mit Michael Schön an der Abteilungsspitze, aber bereits als aktiver Spieler und Spielführer im Vorstand als Bindeglied tätig. Hierbei sind ebenfalls die weiteren ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder zu nennen, ohne die eine solche Abteilung nicht zu führen wäre.

5. Wo liegt für Sie als Vorstandsmitglied die größte Herausforderung?

Aus vielen Einzelspielern ein funktionierendes Team zu bilden

6. Was schätzen Sie besonders an den Mannschaften beim TuS Erndtebrück?

Den Teamgeist und den absoluten Siegeswillen, so wie die freundliche, offene und umgängliche Art der Spieler in der Öffentlichkeit!

7. In welcher Spielsituation können Sie an der Seitenlinie regelrecht ausflippen?

Eigensinn oder Egoismus beim Torabschluss und nicht den besser postierten Mitspieler sehen, denn es zählt der Erfolg als Mannschaft und einer alleine kommt nie an sein Ziel.

8. Mal abseits vom Platz: Wenn Sie die ehrenamtliche Arbeit in ihrem Verein betrachten, haben Sie größten Respekt vor…

...allen, die diese Arbeit in anderen sozialen Bereichen oder Vereinen leisten und wünsche mir für unseren Verein noch mehr gleichgesinnte und begeisterte Personen

9. Wünsch Dir ’was: An welcher Stelle könnte bzw. sollte der Sport in unserer Region besser gefördert werden?

Kostenlose Nutzung für Vereine der gemeindeeigenen Sportstätten. Eine Nutzungspauschale, z.B. für Sporthallen, eines jeden einzelnen Sportlers, sollte es nicht geben, um die Vereine am Leben zu halten.

10. Zum Schluss ein „Best of“: Was war für Sie bisher der schönste Moment Ihrer Spieler- bzw. ihrer Vorstandskarriere?

Das waren viele Aufstiege einer jeden Mannschaft des TuS Erndtebrück - und das waren wirklich einige „2. Mannschaft, Fahrstuhlmannschaft“. Persönlich natürlich der Aufstieg in die Verbandsliga im Jahr 2000 im Entscheidungsspiel in Ottfingen. Außerdem natürlich der Aufstieg unserer 1. in die NRW-Liga.