Doppelpack von Laurenz Wassinger bringt Punkte gegen Erkenschwick

Erndtebrück..  Der TuS Erndtebrück feiert seine Stürmer. War es vor Zwei Wochen Markus Waldrich, der den SV Zweckel mit einem Dreierpack in die Knie zwang, so darf diesmal Laurenz Wassinger die Jubelarien über sich ergehen lassen. Der kongeniale Partner im treffsicheren Angriffs-Dup des Wittgensteiner Oberligisten traf doppelt gegen die SpVg Erkenschwick und stellte damit den 2:0(0:0)-Sieg sicher.

Mehr noch: Der TuS kämpfte sich an die Tabellenspitze zurück, da RW Ahlen in Gütersloh verlor. Am frühen Abend dann die nächste frohe Botschaft: Im Hammer Derby besiegte die Spielvereinigung Nachbarn Westfalia Rhynern 1:0. Der TuS zwei Zähler vor Ahlen und vier vor Rhynern. Ein erfreuliches Bild.

Wer den „Abnutzungs-Kampf“ der ersten 45 Minuten am Pulverwald verfolgt hat, mag nicht so recht mit dem am Ende doch recht deutlichen und verdienten Erndtebrücker Sieg gerechnet haben.

Lob für Debütanten

Denn die Gäste aus dem Vest machten ihrem Ruf als Abwehrkünstler alle Ehre. Da auch der TuS nichts anbrennen ließ, spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab. Erst in der 45. Minute sahen die 350 Zuschauer eine Tor-Annäherung durch Tokio Nakai, der aus 20 Metern verzog.

Nach der Pause änderten beide Teams ihre Marschrichtung. Jetzt wurde verstärkt der Weg in die Offensive gesucht. Nicht zuletzt der Einsatz des 19-jährigen Startelf-Debütanten Luis Stephan, dem Trainer Florian Schnorrenberg ein Sonderlob aussprach („Als hätte er nie was anderes gemacht...) war es zu verdanken, dass vor allem das Umschaltspiel forciert wurde. Wie schnell das gehen kann, offenbarten die „Blauen“ in der 57. Minute. Der Ballgewinn gegen aufgerückte Gäste, zwei, drei Pässe, von der Grundlinie legt Waldrich ab, ein Abwehrbein ist dazwischen, doch Wassinger versenkt den Abpraller eiskalt zur Führung.

Jetzt hat auch Jan-Patrick Kadiata auf dem rechten Flügel den Raum, den er für seine Schnelligkeit braucht. Zehn Minuten vor Schluss holt er einen Freistoß heraus und bringt ihn selbst vors Tor. Waldrich verlängert mit dem Kopf, Wassinger ist zur Stelle und verwertet die Chance. 2:0 - alles klar an der Eder.

Zuvor hatten bereits Nakai (66.) und Waldrich (74.) ihre Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Beide scheiterten an Keeper Tim Oberwahrenbrock.