Diqualifikation und Zeitstrafen für Triathleten

Das Team TVE Netphen landete nach einer Zeitstrafe auf Rang acht. Dennoch gab’s zufriedene Gesichter
Das Team TVE Netphen landete nach einer Zeitstrafe auf Rang acht. Dennoch gab’s zufriedene Gesichter
Foto: WP

Harsewinkel..  Die Trioathleten des Teams TVE Netphen und der dritten Welle des Ejot-Teams TV Buschhütten starteten im ostwestfälischen Harsewinkel in die NRW-Liga-Saison. Mit den Rängen acht (Netphen) und 13 (Buschhütten) war sicherlich niemand richtig zufrieden. Doch im Saisonverlauf gibt es genügend Möglichkeiten, diesen Auftakt vergessen zu machen.

Die Netphener gingen mit Christoph Bergmann, Pascal Friedhoff, Jan Böllert und Timo Brückhof ins Rennen über die Kurzdistanz (1 km Schimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen).

Christoph Bergmann überzeugte in seiner Parade-Disziplin, dem Laufen, und kam als Sieger im Ziel in der Harsewinkeler Innenstadt an. Allerdings handelte er sich unterwegs eine Zeitstrafe ein und fiel dadurch bis auf den achten Rang zurück.

Grundstein gelegt

Die Netphener betrachten den achten Rang in der Team-Wertung als soliden Grundstein, auf dem beim zweiten Rennen in Steinbeck in drei Wochen aufgebaut werden kann. Dann wird auch der Wilnsdorfer Sebastian Stung in den Kader rücken, da Timo Brückhof gleichzeitig in Peine an der deutschen Meisterschaft teilnimmt.

In den Altersklassen-Wertungen gingen vom TVE Sarah Gebauer, Katrin Rahrbach und Georg Heitze an den Start. Als Sechste gesamt und Erste in ihrer Klasse war der Test für ihren ersten Ironman gelungen.

Im Windschatten

Mit Schiedsrichter-Entscheidungen hatten auch die Buschhüttener zu kämpfen. Bei ihnen waren es gleich zwei Akteure, die zu leiden hatten. Beim Radfahren war es auf der flachen und Wind anfälligen Strecke für die Athleten problematisch, das verbotene Windschattenfahren zu vermeiden. Aus dem Ejot-Team traf es Marco Göckus, der sich eine eine zweiminütige Zeitstrafe einhandelte, und Johannes Dietershagen, der ohne Vorwarnung komplett disqualifiziert wurde.

Mit ins Rennen gegangen waren in Harsewinkel noch Daniel Knoepke, der auf Rang neun in der Einzelwertung landete, und Benedikt Ebert, der auf Platz 70 das Ziel erreichte.

Knoepke war unter den ersten Fünf nach dem Schwimmen in aussichtsreicher Position. Auch Göckus und Dietershagen wechselten - ebenso wie Ebert - im vorderen Drittel aufs Rad. Letzterer hielt im abschließenden Lauf den Anschluss dann nicht mehr und finishte im hinteren Drittel. Ohne Zeitstrafe und Disqualifikation wären die Buschhüttener auf dem dritten Rang gelandet.