Clevere Werdohler schlagen den VfL

Werdohls Keeper Markus Grete klärt vor Berleburgs Jan Neusesser.
Werdohls Keeper Markus Grete klärt vor Berleburgs Jan Neusesser.
Foto: WP

VfL Bad Berleburg - FSV Werdohl 1:2 (1:2). Die junge Bad Berleburger Mannschaft erlebte auf dem heimischen Stöppel einen bitteren Nachmittag: Im Landesliga-Spiel gegen den FSV Wedohl kassierte die Mannschaft von Andreas Edelmann eine knappe, aber nicht unverdiente Niederlage.

„Auf diesem Niveau wird eben jeder Fehler eiskalt bestraft, insofern war Werdohl heute einfach die cleverere Mannschaft“, erklärte auch VfL-Coach Andreas Edelmann.

Für die Odebornstädter erzielte Torben Birkelbach die sehenswerte Führung (15.), ehe Falk Fischer (17.) und Rejhan Zekovic (36.) die Partie zu Gunsten des FSV drehten.

Edelmann begann ohne Benedikt Schneider (Zerrung) und Johannes Hackenbracht (Grippe), was dem Spiel der Gastgeber deutlich anzumerken war. So entwickelte sich eine umkämpfte Anfangsviertelstunde, in der Werdohl einen Tick aggressiver in den Zweikämpfen agierte. Doch der VfL ließ sich nicht beirren und kam nach 15 Minuten zur ersten klaren Torgelegenheit: Nach einem Diagonalball von Christopher Geisler schoss Torben Birkelbach das Spielgerät zur sehenswerten Führung ins lange Eck ein (15.).

Werdohl antwortet im Gegenzug

Doch die Freude der Hausherren währte nur kurz: Zwei Minuten später setzte sich Bartos Mura schön über die rechte Seite durch und fand in der Mitte Falk Fischer, der ohne Mühe zum 1:1 ausglich (17.). In der Folge präsentierten sich die Werdohler Gäste läuferisch wie spielerisch überlegen, ohne jedoch zwingende Torchancen zu erspielen. Rund zehn Minuten vor dem Ende der ersten Hälfte schlugen die effektiven Werdohler zu: Winterneuzugang Rejhan Zekovic nahm dem zögernden VfL-Keeper Alex Barth den Ball ab und traf zur 2:1-Führung der Gäste.

Nach der Pause zog sich der FSV, wohl auch wegen dem hohen Laufpensum der ersten Hälfte, überwiegend zurück, doch der VfL ließ über die gesamte zweite Hälfte die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen. „Wir waren zwar optisch überlegen, aber es hat stets der letzte Pass oder der letzte Wille zum Tor gefehlt“, resümierte Edelmann letztlich treffend.

VfL: Barth, Krowarz (69. L. Neusesser), T. Neusesser, Braun, Schmidt, Völkel, Geisler, T. Birkelbach (61. Gora), Ibrahim, Lückel (38. M. Birkelbach), Rosenblatt. Tore: 1:0 T. Birkelbach (15.), 1:1 Fischer (17.) , 1:2 Zejkovic (36.). Zuschauer: 150.