Christoph Weber nicht mehr Trainer beim RSV Eiserfeld
16.04.2009 | 18:05 Uhr 2009-04-16T18:05:00+0200
Trainer-Wechsel in der Bezirksliga 6: Wie erst gestern bekannt wurde, gehen der RSV Eiserfeld und Coach Christoph Weber seit der 0:2-Heimpleite gegen den TuS Wilnsdorf am vergangenen Donnerstag getrennte Wege.
„Wir haben uns in beiderseitigem Einvernehmen getrennt”, erklärte RSV-Geschäftsführer Thomas Pfennig gegenüber unserer Zeitung. Nach dem Wilnsdorf-Spiel habe man sich zusammengesetzt und sei zu dieser Entscheidung gekommen.
Seitdem wird das Training vom 1. Vorsitzenden des Vereins, Rüdiger Berg, geleitet.
Der soll bis zum Saisonende die sportliche Verantwortung übernehmen. Wie es danach weitergeht, sei noch völlig offen, so Pfennig.
Hintergrund für die Trennung ist die sportliche Talfahrt der Eiserfelder in diesem Jahr. Seit der Winterpause gab es in sieben Spielen nur einen einzigen Sieg. Mittlerweile rangiert der RSV auf dem vorletzten Tabellenplatz. Am Sonntag steht für die Eiserfelder ein enorm wichtiges Spiel beim zuletzt starken Mitkonkurrenten FC Hilchenbach auf dem Programm. Der holte aus den sieben Spielen dieses Jahres 16 Punkte.
Ein besonders brisantes Derby steht Sonntag in der Fußball-Bezirksliga 5 auf dem Programm. Der VfL Bad Berleburg erwartet die Sportfreunde Birkelbach auf dem Stöppel, Anstoß 15 Uhr. Zwei Wittgensteiner Mannschaften treffen aufeinander, allein ein Grund für reichlich Rivalität und spannende 90 Minuten.
In diesem Jahr dürfte aber noch etwas mehr Zündstoff in der Begegnung liegen, dafür sorgte allein der Trainerwechsel im vergangenen Winter. Schließlich trainierte Andreas Edelmann bis zu seiner Entlassung im vergangenen November über fünf Jahre mit großem Erfolg die Birkelbacher und nahm in der Winterpause das Angebot der Berleburger für den Trainerposten der Kurstädter an.
Mit Edelmann wechselten zudem fünf weitere Spieler von Birkelbach nach Bad Berleburg und werden wohl gegen ihren alten Verein besonders motiviert sein.
„Das ist sicherlich eine reizvolle Aufgabe und dazu mit einigen Emotionen verbunden: Ich persönlich hänge das aber nicht so hoch”, so Birkelbachs Trainer Wolfgang Dietrich, der mit seiner Elf momentan auf einer Erfolgswelle reitet und sechs Siege in Serie feierte.
Nach den Abgängen in der Winterpause habe seine Mannschaft zuletzt gezeigt, dass sie die Situation angenommen hat und dabei auch gegen höher postierte Mannschaften gewinnen konnte. Trotzdem werde in Berleburg wieder bei Null angefangen: „Auf dem Stöppel müssen wir uns neu beweisen, es geht halt nichts von alleine.”Szene aus dem Hinspiel in Birkelbach: VfL-Torjäger Axel Richter nimmt den Ball vor Birkelbachs Tobias Dickel an. Foto: Kehrle
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