Braun-Team ist für das Gipfeltreffen gerüstet

Siegerland..  Der zweite Rückrundenspieltag war ganz nach dem Geschmack der beiden heimischen Handball-Bezirksligisten. Der glatte Heimsieg von Ferndorfs Drittgarnitur überraschte dabei noch mehr als der Auswärtssieg des Spitzenreiters RSVE Siegen II.

Eintracht Hagen IV - RSVE Siegen II 22:31 (10:18). Selten konnte RSVE-Coach Joachim Braun bei einem Auswärtsspiel so entspannt in die zweite Hälfte gehen wie diesmal. Obwohl neben den abwehrstarken Philipp und Bäumner auch die Rückraumkräfte Fuhrmann und Weil fehlten, trumpfte seine Mannschaft bei den abstiegsbedrohten Hagenern auf.

Dank stabiler Abwehr wurden einige Konter gefahren, die zu einfachen Toren führten. „Es lief wirklich rund, die Chancenverwertung war prima“, lobte Braun seine Schützlinge. Die Hagener haderten mit den Schiedsrichterentscheidungen, was in der Roten Karte gegen Lückel gipfelte. Nur Heedtfeld verhinderte mit seinen neun Treffern ein Debakel.

Der Spitzenreiter, bei dem Hauschild und der immer stärker werdende Linksaußen Hettel am besten trafen, verteidigte im zweiten Abschnitt sein Polster und schonte gleichzeitig seine Kräfte für das Vier-Punkte-Match gegen den Ex-Landesligisten, der gegen Schlusslicht VfK Iserlohn zur Pause sogar zurück lag.

RSVE II: Stein, Dickel; Hauschild (9/2), Hettel (6), Bernshausen (5), Fedec (4), Ulrichs (2), Schrey (2), Dilthey (2), Homrich (1), Rothkegel, Kunz.

TuS Ferndorf III – Letmather TV 33:24 (14:8). Die auswärtsschwachen Letmather waren genau der passende Gegner für die Ferndorfer, die sich mit dem vierten Saisonsieg ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafften.

Basis der klaren Pausenführung war die aggressive Abwehr, die den Gast zu unkontrollierten Würfen aus dem Rückraum oder von den Außenpositionen zwang. Und da Keeper Niels Thies auch einige freie Würfe abwehrte (er kam insgesamt auf 16 Paraden), gelang es den von Reserve-Trainer Michael Lerscht und Fabian Paul dynamisch angetriebenen Kreuztalern, sich über 8:5 (16.) auf 14:8 abzusetzen. Zur Freude von Coach Martin Steinbach („Das war eine ganz überzeugende Vorstellung“) ging es in diesem Stil auch nach der Pause weiter. Die Freiräume nach Manndeckung für Lerscht nutzten dessen Nebenleute, um über 23:16 (41.) bis auf 30:31 davonzuziehen.

TuS III: Thies; Lerscht (10), Fa. Paul (8), Heinrich (5), Jung (4/3), D. Strack (3), Fe. Paul (2), Maletz (1), da Silva, Klein, Prinz.

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