Bewerbung künftig in Kombination mit Westfeld

Girkhausen..  In der Pressekonferenz des SC Girkhausen zur Absage der Internationalen Deutschen Ski-Langlaufmeisterschaften äußerte sich der Sportdirektor nordisch des Westdeutschen und Hessischen Skiverbandes, Jochen Behle, auch zur Zukunft der Langlauf-Wettkämpfe am Rothaarkamm.

1 Mit den Internationalen Deutschen Meisterschaften sind zum wiederholten Mal bedeutende Wettkämpfe dem fehlenden Schnee auf der Girkhäuser Steiner zum Opfer gefallen. Macht es für den Westdeutschen Skiverband überhaupt noch Sinn, sich erneut um solche Topevents zu bewerben?

Sinn macht es in jedem Fall auch hier mitten in Deutschland. Diese Diskussionen um fehlenden Schnee haben wir in Willingen doch auch zum Beispiel mit dem Weltcup-Skispringen. Aber diese Wettkämpfe sind gerade für unseren Nachwuchs sehr, sehr wichtig. Deshalb haben wir uns mit Wunderthausen immer wieder um den Schülercup und in Girkhausen um den Deutschlandpokal bemüht.

2 Die Attraktivität des nordischen Skisports hängt neben Wettkämpfen auch von optimalen Trainingsbedingungen vor der Haustür ab. Die Wintersportarena Sauerland verfügt über das Knowhow in Sachen Kunstschnee…

Loipen beschneien ist gut. Winterberg ist unser exponiertester Punkt, aber durch die Urlauber und Alpinskifahrer für Wettbewerbe nicht nutzbar.

3 In Westfeld gibt es auch Schneekanonen, müssen Vereine wie Girkhausen auch Schneekanonen installieren?

Solche Anlagen machen auch nicht an jedem Standort Sinn. Zum Beispiel nicht oben auf der Steinert, denn man muss Wasser haben, das fließt ja nun einmal nicht den Berg rauf. In Westfeld werden wir unsere Trainingsstätte ausbauen und die Strecke für FIS-Rennen homologisieren. Das heißt, wir werden uns auch in Zukunft in der Kombination Girkhausen/Westfeld für DSV-Rennen bewerben.