Bestzeit durch zwei Erndtebrücker

Gemeinsamer Start über 5000 Meter, 7000 Meter und die 10-Kilomter-Cupstrecke beim 19. Büscher Waldlauf.
Gemeinsamer Start über 5000 Meter, 7000 Meter und die 10-Kilomter-Cupstrecke beim 19. Büscher Waldlauf.
Foto: WP

Büschergrund..  Die große Beteiligung bei der Rothaar-Laufserie um den AOK-Cup setzte sich beim 19. Büscher Waldlauf fort. Waren es beim Cup-Saison-Auftakt am Mai-Feiertag in Erndtebrück 600, so registrierten die „Böscher“ am vergangenen Samstag bei ihrem Lauf - mit Start/Ziel am Schul- und Sportzentrum „Eicherseite“ - knapp 500.

Und dass es sowohl qualitativ als auch quantitativ passte, beweisen zwei neue Streckenrekorde. Die vorjährige Bestzeit des Helberhauseners Arne Fuchs über 5 km (18:21,75 min.) wurde von dem Erndtebrücker Torben Henrich unterboten, der nach 18:16,12 Minuten im Ziel war. Auf der 10 km langen Cupstrecke gab es ebenfalls eine neue Bestzeit - diese jedoch schon mit „Ansage“. „Nina Stöcker ist am Start“, so Frank Löschner. Recht hatte er mit seiner Prognose. Die 23-jährige Erndtebrückerin, die sich schon eine Woche zuvor beim 26. Deuzer Pfingstlauf hervorragend präsentierte und dort den verletzten Dauergast Sabrina Mockenhaupt (Fußoperation) würdig vertrat (wir berichteten), pulverisierte in Büschergrund die bisherige Bestzeit der Seelbacherin Ramona Wied (SG Wenden) mit 41:04,53 min. aus 2013 deutlich. Überlegen, mit 38:39,55 min., war sie von der anspruchsvollen, aber landschaftlich schönen Strecke, zurück, klar vor Franziska Espeter (TV Laasphe/41:07,57 min.) und der Nenkersdorferin Anna Schneider (TuS Deuz/42:43,38 min.).

Unangetastet blieb dagegen die Männer-Bestmarke, die - ebenfalls 2013 - der Gerlinger Alexander Henne (geb. Brushinski) von der SG Wenden in einem Sololauf mit 41:54,70 min. gesetzt hatte. Diesmal siegte, ähnlich überlegen, der Neu-Hünsborner Tobias Lautwein vom Triathlon-Team des TVE Netphen in 35:23,68 min. Außerdem „überlebte“ die 5-km-Bestzeit der Frauen, die im Vorjahr Maria Espeter (TV Laasphe) mit 21:13,97 min. markiert hatte. Diesmal war die Helberhausenerin Almuth Stötzel (TuS Deuz) Erste in 22:49,87 min.

Altersspanne von zwei bis 82 Jahre

Doch die tagesbesten Zeiten sind eigentlich nur das Salz in der Suppe, die Volksläufe werden da eher geprägt von der großen Breite, die sich in Büschergrund von zwei bis 82 Jahren spannte. Oft vom Ehrgeiz der Eltern getragen bewältigten die Bambini eine 300-Meter-Wendepunkt-Strecke. Als Älteste war das Ehepaar Lore (76) und Günter Schneider (82) vom TuS Fischbacherhütte unterwegs, die dort zu den Machern des „Föschber“ Radweglaufs zählen.