Berleburg überrascht Lüdenscheid

Der VfL Bad Berleburg besiegt in diesem Heimspiel die HSG Lüdenscheid 3 mit 30:14 (11:11). Andre Kloos trifft in dieser Szene zum 25:14.
Der VfL Bad Berleburg besiegt in diesem Heimspiel die HSG Lüdenscheid 3 mit 30:14 (11:11). Andre Kloos trifft in dieser Szene zum 25:14.
Foto: WP

Herren Kreisliga B: VfL Bad Berleburg – HSG Lüdenscheid 3 30:14 (11:11)..  Unter den Augen der vielen mitgereisten Lüdenscheider Zuschauer sowie einem sehr gut aufgelegten Heimpublikum begann das Spiel erwartet spannend, die Chancen waren ausgeglichen. Lediglich die überragende Torhüterleistung von Christian Kuhn-Henk im VfL-Tor hielt die Berleburger bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit in Führung, und der VfL konnte ab dem Spielstand von 5:2 immer drei bis vier Tore Abstand zum Gegner halten. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit trafen die Kurstädter dann aber nicht mehr ins Tor. Immer mehr Fehlpässe und Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel ließen der HSG Lüdenscheid die Chance zum 11:11-Ausgleich.

Die Halbzeitansprache von Betreuer Andreas Meyer, der Jürgen Koch auf der Trainerbank vertrat, gab dem Team aber den nötigen Schub, um in der zweiten Hälfte furios durchzustarten. Mit fünf Toren in Folge legten die Berleburger den Grundstein zum Sieg bereits früh in Durchgang 2. Die Abwehr des VfL wuchs über sich hinaus und ließ so gut wie nichts mehr zu. Die gelegentlichen Durchbrüche der Lüdenscheider scheiterten meist am hervorragenden Berleburger Torhüter, was konsequent in direktes Tempospiel umgewandelt wurde. Mit nur drei Gegentreffern in der zweiten Hälfte stand am Ende ein verdienter 30:14 Erfolg auf der Anzeigetafel.

In der Tabelle sind die Plätze 2 bis 5 nun nahezu ausgeglichen, es steht ein spannendes Saisonfinale bevor.
Bad Berleburg: Christian Kuhn-Henk (Tor), Andre Kloos (7), Massimo Achinger (6), Jan Frobel (5), Kevin Hippenstiel (3), Michael Schneider (3), Matthias Kroh (3), Fabian Kraemer (3), Nico Ladda und Christian Dohle.

A-Jugend: Erndtebrücker HC – JSG Littfeld-Heestal 22:38 (5:19). Gegen die favorisierten Gäste hatte die Wittgensteiner Spielgemeinschaft nach der 63:12-Pleite im Hinspiel noch etwas gutzumachen. Leider gelang dies in der 1. Halbzeit überhaupt nicht: Nach 22 Minuten hatte der EHC zwar erst zehn Gegentreffer kassiert, er konnte aber selbst nur drei Zähler auf der Habenseite verbuchen. Die letzten acht Minuten der 1. Halbzeit gingen dann vollends den Bach hinunter und so lag das Team zur Pause mit 5:19 zurück. Niemand wollte das Debakel aus dem Hinspiel wiederholen. Also musste eine deutliche Steigerung her – und die gab es. Jeder Ball wurde umkämpft – jeder Ballgewinn gefeiert. Nach wenigen Minuten stand es 11:22. Angestachelt vom eigenen Kampfgeist und der guten Stimmung im Team kämpfte man gegen spielerisch starke Gegner auf einen Endstand von 22:38 Toren zu. Die zweite Halbzeit war somit nahezu ausgeglichen, was – ohne die kämpferische Leistung des EHC zu schmälern – auch der Tatsache geschuldet war, dass die Gäste keine Auswechselspieler zur Verfügung hatten. Die 2. Halbzeit lässt positiv auf die weitere Entwicklung der jungen EHC-Spieler blicken.
Erndtebrück: Jonas Dickel (Tor), Kilian Spies (5), Jannik Homrighausen (4), Dennis Cofala (4), Ferdinand Oesterwind (4), Sven-Odo Wunderlich (2), Lennart Schmidt (2), Tim Hofius (1), Anders Kriependorf und Dennis Rauscher.