Aushängeschilder für den SK Wunderthausen

Die junge Mannschaft des Westdeutschen Skiverbandes: (Im Bild von links) Charlotte Küpper, Melina Schöttes (SC Oberhundem), David Kammmann, Sebastian Marburger, der frisch gekürte Deutsche Meister im Sprint, Elias Homrighausen und  Trainerin Dagmar Knoche, wurden vom Vorsitzendes Skiklubs Wunderthausen, Dirk Weber, und Ortsvorsteher Martin Schneider im Gasthof Homrighausen für ihre herausragende Mannschaftsleistung beglückwünscht.
Die junge Mannschaft des Westdeutschen Skiverbandes: (Im Bild von links) Charlotte Küpper, Melina Schöttes (SC Oberhundem), David Kammmann, Sebastian Marburger, der frisch gekürte Deutsche Meister im Sprint, Elias Homrighausen und Trainerin Dagmar Knoche, wurden vom Vorsitzendes Skiklubs Wunderthausen, Dirk Weber, und Ortsvorsteher Martin Schneider im Gasthof Homrighausen für ihre herausragende Mannschaftsleistung beglückwünscht.
Foto: WP

Wunderthausen..  26 Jahre hat Wunderthausen auf einen solchen Triumph warten müssen, erinnert sich der Ski-Klub-Vorsitzende Dirk Weber beim Empfang für die Mannschaft des Westdeutschen Skiverbandes um den Deutschen Meister im Sprint Elias Homrighausen. „Jetzt weiß im Deutschen Skiverband jeder, wo Wunderthausen ist“, freut sich Weber über die Erfolge der Mannschaft, in der fünf von sieben Skilanglauf-Talenten aus dem Ski-Klub Wunderthausen kommen.

Weber nutzt die Chance vor rund 100 Gästen aus den Nachbarvereinen Girkhausen, Rückershausen Erndtebrück und Bad Berleburg sowie Vertretern des WSV, des Skibezirkes Rothaar und des Stadtsportverbands Bad Berleburg, Danke zu sagen.

Neben den Glückwünschen an Elias und seine Teammitglieder Charlotte Küpper, Melina Schöttes (SC Oberhundem), Stefanie Peters (SC Bödefeld), David Kammann, Sebastian Marburger und Juliana Dienst nennt Weber auch diejenigen, die großen Anteil an den herausragenden Ergebnissen haben: „Ich möchte Euren Hauptsponsoren danken – Euren Eltern, ohne die das alles nicht ginge. Und ich möchte Euren Trainern danken. Stefan Kirchner, Norbert Saßmannshausen, der als Wachser und Betreuer mit dabei war, und natürlich Dagmar. Ohne Sie würde die Sache in Wunderthausen gar nicht laufen.“ Gemeint ist die Wunderthäuser Heim- und WSV-Trainerin Dagmar Knoche. Sie erhält für ihr nimmermüdes Engagement Applaus und einen Blumenstrauß. Die Gelobte gibt das Kompliment aber gleich an ihre Schützlinge zurück: „Ich möchte mich erstmal bei Euch allen Fünf für die gezeigte Leistung bedanken. Ihr habt das in den letzten Wochen ganz, ganz toll gemacht.“

Stellvertretend für den Bad Berleburger Bürgermeister, die Politik und die Wunderthäuser Vereine gratuliert Ortsvorsteher Martin Schneider den Sportlern: „Wir sind alle unglaublich stolz auch Euch. Ihr seid ein Aushängeschild für den Ski-Klub Wunderthausen.“ Und weil Elias Homrighausen und Sebastian Marburger im Nachbardorf Diedenshausen zuhause sind, freut sich auch dessen Ortsvorsteher Uli Dienst darüber, „dass die Dörfer so gut zusammenarbeiten“. Dienst bedankt sich bei Elias, der „eine Goldmedaille für Golddorf Diedenshausen“ geholt hat.

Die Vorsitzende des Stadtsportverbandes Ulla Belz erinnert daran, dass Elias Homrighausen noch amtierender Nachwuchssportler des Jahres 2014 in Bad Berleburg ist: „Dass Du gleich einen DM-Titel holen würdest, hat damals noch keiner geahnt. Aber wir haben es Dir gegönnt“ Es sei lange her, dass ein Deutscher Meister im Stadtgebiet gefeiert werden konnte und es sei „nicht nur dein persönlicher Erfolg, sondern wir freuen uns alle mit Dir.“

Richtig launig wird es anschließend mit dem Grußwort von Uli Selter vom TV Attendorn. Der gesteht, dass er sein Sweatshirt mit Elias’ Schweiß von der Umarmung nach dem Zieleinlauf noch zuhause habe. Selter lobt Trainerin Dagmar Knoche als „Jogi Löw von Wunderthausen“ und will künftig vor dem Fernseher darauf warten, dass Jochen Behle als Kommentator bei Eurosport fragt „wo ist Eli?“. Spontan in Attendorner Karnevalstradition trägt Selter dann eine gereimte Lobeshymne auf das gesamte WSV-Team vor, die mit den Worten schloss: „Ob Regen, Schnee, ob Sturmesbrausen, der Sieger kommt aus Wunderthausen.“