Aus gutem, alten Seilspringen wird Rope Skipping

Siegen..  Rope Skipping - früher hat man es Seilchenspringen genannt. Von der sportlichen Bewegung her ist es jedenfalls artverwandt geblieben. Die Aktionen mit dem Seil - ob solo, paarweise oder in der Gruppe - sind nur vielseitiger geworden. Gruppen haben sich da gebildet, die „Rope Skipping“ intensiv trainieren, Meisterschaften austragen und vor allem Show-Auftritte wahrnehmen.

Der Begriff „Rope Skipping“ hat seinen Ursprung, wie viele andere Trendsportarten, in den USA. Deshalb werden die einzelnen Sprünge auch „Stunts“ genannt. Längst wird auch nicht mehr mit dem guten, alten Hanfseil gesprungen, sondern mit zahlreichen Spezialseilen, die sich in der Länge, dem Aussehen und der Schwinggeschwindigkeit unterscheiden. Rope Skipping fördert und schult - wie auch das Seilchenspringen der Kinder früher auf der Straße - Ausdauer, Geschicklichkeit, Koordination von Händen und Füßen und das Gleichgewicht.

Längst haben sich auch einige Begriffe gebildet wie „Speed Rope“, „Beadet Rope“, „Cloth Rope“ und „Ultra Speed Rope“, wobei unterschiedliche Seilformen benutzt werden, um unterschiedliche Geschwindigkeiten zu springen und „Wheel“, „Double Dutch“ oder andere Eigenkreationen zu zeigen.

Jedenfalls geht’s stets um Geschwindigkeit und Seiltricks, die die Besucher des Landesturnfestes ebenfalls erleben werden – und auch die Zuschauer bei den Turnschauen des Turnbezirks Siegerland-Süd in der Siegerlandhalle begeistert hat.

Individuelle Gruppennamen werden erfunden wie die „Springmäuse“ aus dem Saarland, die inzwischen gar Weltrekordhalter sind.

Zu bewundern ist dieser Trendsport auf der Magnetbühne am Kölner Tor der Siegener Turnfestmeile am Donnerstag ab 11.40 Uhr