Armin Kring Trainer des Jahres

Krombach..  Drei Sonderehrungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Werbering der Sparkassen im Kreis Siegen-Wittgenstein vergeben. Freuen konnten sich zwei Talente der LG Kindelsberg Kreuztal.

Die Leichathletin Anna Kosina ist die Nachwuchssportlerin 2014. Die 15-jährige Attendornerin, deren Leistungskurve nach ihrem Wechsel von Olpe ins nördliche Siegerland vor zwei Jahren steil nach oben zeigt, hat im Mönchengladbacher Grenzlandstadion ihren „Wettkampf des Jahres“ bestritten. Sie wurde bei den Deutschen Meisterschaften der U16 im Blockkampf Wurf Vizemeisterin und erhielt die Silbermedaille.

Kosina, deren Leidenschaft ohnehin der Mehrkampf ist, ging beim Hürdensprint in Führung, behielt beim Kugelstoßen die Nerven und erreichte beim Sprint ihre persönliche Bestzeit. Eine neue Siegerland-Bestleistung stellte sie im Diskuswurf auf. Mit dem Gesamtergebnis von 2800 Punkten war es ihre dritte persönliche Bestleistung und die zweite Siegerlandbestmarke an diesem Tag.

Auch Mehrkämpfer Ole Blech kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken und ist der Nachwuchssportler 2014. Er setzte im vergangenen Jahr seinen Höhenflug fort und wird künftig im Zehnkampf an den Start gehen. Blechs Stärken sind die Disziplinen Hürdenlauf, Sprint und Hochsprung

Als Bobfahrer begonnen

Bei den Kreis-Mehrkampf-Meisterschaft konnte er dies Anfang des vergangenen Jahres erneut eindrucksvoll unter Beweis stellen. Auch seine Leistungen beim Hallensportfest der männlichen Jugend U16 in Dortmund, wo er Dritter wurde, waren beeindruckend.

Trainer des Jahres 2014 wurde Armin Kring vom CLV Siegerland. Als aktiver Sportler, der mit dem Bobsport seine Laufbahn begonnen hatte und 1971 seinen ersten Wettkampf in Niederschelden bestritt, erreichte er als Trainer über 150 Westfalen-Meistertitel. Von dem gebürtigen Wildener Trainer-Urgestein wurden unter anderen die heimischen Spitzensportler Maik Boller und Monika Pieck trainiert. Zu seinen jüngeren Schützlingen zählen die U20-WM-Teilnehmer David Brücher und Nina Braun. Nicht ohne Grund ist Armin Kring deshalb bei den Kinder und Jugendlichen begehrt, die von ihm trainiert werden wollen. Als Vater-Figur geht der 60-Jährige seiner christlich-sozialen Aufgabe nach und blickt auf eine über 40-jährige Übungsleiterzeit zurück.

Bessere Trainingsbedingungen

Als Armin Kring zum Trainer des Jahres 2014 ausgezeichnet wurde, blickte er bereits wieder in die Zukunft und wandte sich mit kritischem Blick an die in der Krombacher Braustube versammelte lokale Polit-Prominenz: „Wenn die Hallen abends um halb acht dunkel werden, ist der Ort tot“, sagte er ins Mikrofon. Er monierte, dass während der Ferien viele Sporthallen nur eingeschränkt oder gar nicht nutzbar sind. Ein adäquates Training – beispielsweise zwischen den Jahren – sei so nicht möglich, kritisierte er und forderte Verbesserungen dieses Status quo.