Alfred Ritz 70 - mit Turnen aufgewachsen

Ferndorf..  Alfred Ritz (TV Eichen/Foto) ist in den Kreis der „70er“ aufgerückt. Der gebürtige Eichener, der jedoch sein privates Domizil seit 1996 in Ferndorf aufgeschlagen hat, zählt zu den Pionieren der Siegerländer Kunstturn-Bundesliga-Geschichte, denn auch er stand 1969 in der Riege des TV Eichen, die bei der Gründung der DTL den Aufstieg geschafft hatte.

Alfred Ritz war zwar sportlich seit jüngster Zeit mit dem Turnen verbunden, beruflich ist er jedoch ein Quereinsteiger, denn nach seiner Zeit als Universalfräser bei der Siemag in Dahlbruch schulte er zum Sportlehrer - das Studium absolvierte er 1966/67, gemeinsam mit einigen anderen Siegerländern, in Saarbrücken - um und stieg als Lehrer an der Hauptschule in Eichen ein.

Das Gerätturnen vermittelt er seit Jahrzehnten (seit 1968) mit Leib und Seele im Heimatverein Eichen, lange Zeit auch gemeinsam mit seinem Bruder Friedrich sowie auch bei der Siegerländer KV im Landesleistungszentrum in Dreis-Tiefenbach. Dort hat es ihm besonders der jüngste Nachwuchs angetan, den er behutsam an die Geräte führt. Außerdem zählt er zu den Mitbegründern der SKV im Jahre 1974 und war dort auch Oberturnwart, ehe ihn Sportwart Bernd Krombach (TV Niederschelden) ablöste.

Das „Handwerk“ Turnen vermittelt er auch seit mehr als 20 Jahren als Übungsleiter-Ausbilder im Siegerland-Turngau.

Die „große, weite Welt“ schnupperte Alfred Ritz als Funker, da er bei der Marine an der Ostsee stationiert war - eine kurze, aber kurzweilige Phase, die er ebenfalls „nicht missen möchte“. Als Dauergast trifft man ihn auch bei den Bundesliga-Heimwettkämpfen der SKV.