Zebras überrennen einen geschwächten Geisecker SV
13.08.2011 | 22:35 Uhr 2011-08-13T22:35:00+0200
Westhofen.Zu einer eindeutigen Angelegenheit entwickelte sich das kleine Finale der Stadtmeisterschaft zwischen dem SC Hennen und dem Geisecker SV, das die Hennener Zebras leicht und locker mit 8:2 (3:1) gewannen.
„Für uns war diese Partie nicht mehr als ein besseres Trainingsspiel, in dem wir nicht sonderlich gefordert wurden. Wir hätten aber unsere vielen Torchancen noch weitaus konsequenter nutzen müssen. Das ist unsere Schwäche, an der es noch zu arbeiten gilt“, sagte Hennens Trainer Peter Habermann recht emotionsfrei nach Spielschluss.
Schon nach zwei Minuten begann das Schützenfest seiner Mannschaft, als Robin Benner für den Landesligisten einnetzte. Und als GSV-Keeper Tobias Meinks gegen den allein auf ihn zulaufenden Claudio Ferreira den Ball außerhalb des 16-Meter-Raumes nur noch mit der Hand stoppen konnte und deshalb vom guten Schiedsrichter Marcel Skorupa die Rote Karte sah (25.), wurde die Überlegenheit der Zebras immer erdrückender.
Türk geht für
Meinks ins Tor
Nur vier Minuten nach seiner Einwechslung musste Geiseckes Ersatztorhüter Hakan Türk schon zum ersten Mal hinter sich greifen. Hennens Goalgetter Matijas Markovic hatte zum siebten Mal im Turnierverlauf zugeschlagen. Jonas Schröder gelang für die Kleeblätter zwar kurz darauf der Anschlusstreffer (33.), doch nachdem die Abseitsfalle der Geisecker wieder einmal ins Leere geschnappt hatte, markierte Hauke Reimann im Nachschuss das 3:1.
Nach dem Seitenwechsel schwanden die Kräfte bei den dezimierten Kleeblättern zunehmend, so dass die Hennener leichtes Spiel hatten, das Resultat in die Höhe zu schrauben. Erneut Markovic, der sich mit nunmehr acht Treffern auch unangefochten die Torjägerkrone sicherte, wiederum Reimann und Ferreira bauten die Führung auf 6:1 aus. Thorsten Kramer verkürzte noch einmal auf 2:6, ehe ein Eigentor von Dirk Rügge und Jung-Zebra Marc Setzer für den Endstand sorgten.
GSV-Coach Gregor Podeschwa sah die hohe Niederlage seiner Mannschaft zum Abschluss dennoch recht gelassen: „Heute war vor allem in der zweiten Halbzeit der Akku bei uns leer, was aber nach fünf Partien in sechs Tagen auch nicht verwunderlich ist. Mit dem ersten Turnierdrittel hingegen bin ich sehr zufrieden gewesen, da haben wir gut gespielt.“
13:12
Eine gnadenlose Frecheit ! Der beste Torwart kam sicherlich nicht aus Etus, und auch der beste Spieler spielt in einem anderen Verein. Trostpreise vergibt der Stadtsportverband sehr gerne, meistens immer an die gleichen Mannschaften !
11:50
Schon interessant, dass sich Markovic zwar mit 8 Treffern die Torjägerkanone sicherte....die dann gar nicht vergeben wurde. Bester Spieler des Tuniers wurde mit herausragenden 5 Toren (O-Ton Stadionsprecher) allerdings jemand anders. Hmm, wenn man dann noch drüber nachdenkt, wer bester Torhüter des Tuniers wurde stellt sich doch eine Frage: War das der Trostpreis für die Mannschaft, die nur den 2. Platz belegte???