Wandhofen weiter mit Brockhaus
06.05.2010 | 17:00 Uhr 2010-05-06T17:00:00+0200Schwerte. Nur eine Woche nach der überraschenden Demission von Trainer Siegfried Strahberger im Februar präsentierte B-Ligist TuS Wandhofen mit Detlev „Delle” Brockhaus rasch einen Nachfolger mit einem in der hiesigen Fußballszene klangvollen Namen.
Und Brockhaus wird auch in der kommenden Saison bei den Wandhofenern am Spielfeldrand stehen.
Wandhofens Präsidiumssprecher Ralf Wehmeier gab am Donnerstag bekannt, dass die zunächst bis zum Saisonende befristete Zusammenarbeit fortgesetzt wird. „Wir sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Er kommt bei der Mannschaft gut an und passt in unser Gesamtkonzept für die nächsten Jahre”, freut sich Wehmeier über die Zusage, schätzt sowohl die fachlichen als auch charakterlichen Eigenschaften von Brockhaus: „Die Mannschaft ist jung und entwicklungsfähig, Brockhaus das letzte Mosaiksteinchen, dass uns noch gefehlt hat.”
Mittelfristig will der ambitionierte B-Ligist schließlich wieder im Kreisliga-Oberhaus spielen. Als Tabellenzweiter mit drei Punkten Rückstand auf Holzpfosten Schwerte ist ein Aufstieg durchaus noch in diesem Jahr möglich, aber Wehmeier sieht natürlich den Lokalrivalen, in der weitaus besseren Ausgangssituation, zumal der Spitzenreiter ein Spiel weniger hat: „Wir haben einen starken Konkurrenten, dem ich den Aufstieg auch gönnen würde. Man kann allgemein stolz sein, dass Schwerte zwei so gute Mannschaften in dieser Liga hat.”
Gleichwohl werden die Wandhofener versuchen, dem Spitzenreiter weiterhin dicht auf den Fersen zu bleiben. „Wenn wir die Chance bekommen, werden wir sie auch nutzen”, erklärt der TuS-Funktionär, versichert aber zugleich: „Unser Konzept ist nicht kurzfristig angelegt.” In den nächsten Tagen sollen die abschließenden Gespräche mit den Spielern geführt werden. Man habe aber schon Signale empfangen, dass die meisten bleiben wollen. Das Korsett der Mannschaft wird sich daher kaum ändern, der Kader allenfalls punktuell verstärkt.
Das letzte Mosaiksteinchen
„Daran geht es jetzt mit Hochdruck”, blickt Brockhaus schon auf die neue Saison, in der man wieder oben angreifen will. Er selbst freut sich auf die weitere Zusammenarbeit, die aus seiner Sicht keinesfalls so selbstverständlich war: „Ich habe immer gesagt, dass ich es mir zunächst vier Monate angucken will und eigentlich andere Vorstellungen habe. Jetzt ist beruflich etwas dazwischen gekommen, ich bin ein bisschen eingespannt und wollte sogar ganz aufhören.” Diesen Gedanken hat der 41-Jährige längst verworfen: „Dazu bin ich wohl zu sehr Fußballer, um ganz den Abschluss zu finden.” Deshalb sei er froh, mit Wandhofen eine Lösung gefunden zu haben, um das Engagement fortzuführen. „Die Mannschaft”, so Brockhaus, „ist mir mittlerweile ein Stück ans Herz gewachsen.”
18:53
Das man Delle nicht zufrieden lassen kann!!!
09:54
Delle ist das beste, was Wandhofen passieren konnte!!
Er weiß, wie man eine Mannschaft richtig aufstellt und motiviert.
Er kizzelt das Letzte aus jedem heraus und die Mannschaft wird von Trainingseinheit zu Trainingseinheit individuell besser.
Ich bin froh, dass wir ihn jetzt haben!!!Danke!!
P.S.: Freuschafts- Hilfs-Dienste haben nix mit Doppelverdienst zu tun!!Das ist menschlich eher top, dass man seine alten Freunde nicht vergisst in schlechten Zeiten!!
13:43
Hansen hat das am Dienstag schon richtig formuliert. Er erkennt das wenigstens im Gegensatz zu anderen!
13:27
Naja, welchem Verein war Delle den nicht verbunden? ;-)
13:02
Ich glaube, sowas nennt man Unterstellung. Oder gibt es Fakten schwarz auf weiß, dass es sich um einen Doppelverdienst handelt? Wie wäre es denn, es unter dem Aspekt Freundschaft zu sehen. Schließlich war Delle dem Etus lange Zeit verbunden.
Oder ist das Neid???
21:04
Clever gelöst, Delle! Bei ETUS spielen und Wandhofen trainieren, da klingelt die Kasse! Doppelverdiener, nicht dumm!