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VfL verliert nach Aslans Verletzung den Faden

09.03.2011 | 18:05 Uhr
VfL verliert nach Aslans Verletzung den Faden

Schwerte.Mit 0:3 (0:3) unterlag Landesligist VfL Schwerte am Dienstagabend in einem Testspiel am Schützenhof dem Westfalenligisten Hombrucher SV. „Man konnte in dieser Partie natürlich sehen, was dem einen oder anderen Akteur noch fehlt“, zog Trainer Rüdiger Kürschners einige wichtige Erkenntnisse: „Vom Tempo und Zweikampfverhalten her geht es doch noch ganz anders zur Sache, wie eine Klasse tiefer.“

Durch zwei grobe Patzer direkt in der Anfangsphase im hinteren Bereich gerieten die Blau-Weißen mit 0:2 in Rückstand. „Da haben wir noch ein bisschen geträumt“, befand Kürschners. Hombruch erhöhte noch vor der Pause auf 3:0. Kenan Doric (2) und Issaka Aruna erzielten die Tore für die Dortmunder. Erst im zweiten Durchgang standen die Schwerter dann stabiler und ließen keine weiteren Treffer mehr zu.

Die Schwerter, die einige angeschlagene Akteure wie Marcel dos Santos, Jerome Juskowiak, Mark Moldenhauer schonten, mussten bereits nach wenigen Minuten erstmals wechseln, da sich Mehmet Aslan im Sprint eine leichte Zerrung in der Wade zugezogen hatte. Nach dem Ausscheiden des Stürmers verloren die Gastgeber etwas den Faden, weil der VfL-Coach umstellen musste. Alexander Peters rückte in die Spitze und der für Aslan gekommene Yannik Körner spielte im Mittelfeld auf der für ihn ungewohnten rechten Seite, während Alexander Klusch als hängende Spitze agierte. „Dadurch“, so Kürschners, „haben wir einige Problemchen bekommen, standen nicht mehr so eng im Mittelfeld und haben bei den Gegentreffern sehr schlecht gegen den Ball gearbeitet.“

Angeschlagene
Akteure geschont

Trotzdem sei es für den VfL-Trainer kein schlechter Test gewesen, zumal beide Teams bis zum Schluss das Tempo hoch gehalten haben. Auch sein Pendant Samir Habibovic war zufrieden und freute sich über den engagierten Auftritt seiner Mannschaft: „Die Jungs haben 90 Minuten Gas gegeben.“

Bei den Gästen stand der aus der VfL-Jugend stammende David Graudejus zwischen den Pfosten und bot eine überzeugende Leistung. „Das war schon bemerkenswert“, lobte Kürschners den Ex-Schwerter und bedauerte den in der vergangenen Saison vollzogenen Wechsel des Keepers. Mit Philipp Huber haben die Blau-Weißen in der A-Jugend nach Kürschners Ansicht auch schon wieder einen ganz hervorragenden Torhüter, nur planen können sie nicht mit ihm. Huber studiert ab Oktober in Aachen Maschinenbau und steht dann nicht mehr zur Verfügung.

Helmut Muschiol

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