Toller Fußball und viele Tore - 4:2
26.07.2007 | 02:37 Uhr 2007-07-26T02:37:39+0200Schwerte. Der ETuS/DJK Schwerte gewann sein erstes Spiel der Zwischenrunde deutlich mit 4:2 (3:1) und übernahm die Tabellenführung in der Gruppe D.
Das war schon ein gutes Stück Fußballkunst. Dem Prädikat "bezirksligareif" wurde dieses Spiel in jedem Fall gerecht, spielerisch setzten beide Teams auf ihre ganz eigene Art Akzente. Der ETuS/DJK wählte den effektiveren und letztlich auch erfolgreicheren Weg. Erst einmal in aller Ruhe schauen, was der Gegner macht, und wenn's langweilig wird, mal eben ein Doppelpack dazwischenwerfen. Genau so war es: Westhofen dominierte in den ersten zehn Minuten das Spiel, erarbeitete sich zwei kleine Chancen, welche Andre? Haberschuss aber mit Leichtigkeit zunichte machte. Dann kam Dennis Frohn, Thorsten Hartleb reagierte zu behäbig, es hieß 1:0 (12.). Der Jubel war noch nicht vollends verstummt, da zirkelte Benny Schöps aus 18 Metern die Kugel in den Winkel - riesig! Tja Westhofen, was bringt einem ein ansehnliches Spiel ohne Effektivität!? Doch kaum war dieser Gedanke formuliert, verkürzte Benjamin Meyer auf 1:2 (16.). Verrückte Welt! ETuS/DJK hatte Westhofen mit zwei Treffern ausgebremst, doch nun war der Club zurück im Spiel!
Wer allerdings vorne die dicksten Dinger nicht verwandelt und hinten zudem nicht aufpasst, hat keinen Ausgleich verdient. Robert Krzemien traf per Kopf nur die Latte (37.) und Nils Klems verschuldete wohl mit jugendlichem Leichtsinn als letzter Mann das 1:3. Erneut traf Dennis Frohn (42.).
Nach dem Seitenwechsel machte Schiedsrichter Tobias Rüttershoff auf sich aufmerksam, zunächst demonstrierte er seine Zurückhaltung, zeigte Thorsten Hartleb nach einer klaren Notbremse nur "Gelb", dann sprach er ein Machtwort und gab nach einem nur leichten Gerangel im 16er einen Strafstoß für ETuS/DJK - Schiedsrichter sind auch nur Menschen. Jedenfalls verwandelte Dennis Frohn das Geschenk zum 4:1 (65.). Dieses Spiel als Maßstab wird der VfB den Östlichen in der Bezirksliga wohl ganz schön hinterher hecheln. Diesen Eindruck änderte auch der 2:4 Anschlusstreffer durch Christoph Ferenc (84.) nicht mehr. Man darf gespannt sein.
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