Team entschuldigt sich beim Trainer
27.01.2011 | 18:57 Uhr 2011-01-27T18:57:00+0100
Schwerte.Die HVE-Damen gehen mit einer Niederlage im Rücken in den nächsten Spieltag, die HVE-Herren höchstens mit einer gefühlten.
Herren-Kreisliga: HVE Villigst-Ergste - Letmathe TV II (So., 17.30 Uhr, Gänsewinkel). Es kommt eher selten vor, dass eine Mannschaft nach einem Sieg mit acht Toren Differenz ihren Trainer anruft und sich für die eigene Leistung entschuldigt. Genau das aber taten die HVE-Herren nach ihrem 32:24 bei Hohenlimburg III. „Trainer, das passiert uns nicht noch mal“, sagte Spieler Norman Huesien Said und meinte damit die Schwächephase vom 21:15 bis zum 21:21, in der die Gäste für eine Zeit den Kopf verloren.
Michael Wetzel, dem Trainer, hat das gefallen. Er weiß genau wie seine Spieler, dass die – den punktgleichen TV Lössel ausgenommen – nur einen Gegner haben: sich selbst. Spielen sie mit voller Kraft, dann sind sie kaum zu bezwingen. Wie im Hinspiel gegen den Zwölften aus Letmathe, das die HVE mit 26:15 gewann. Stoppen können sie dann nur Ausfälle. Verletzt ist momentan aber nur der Trainer. Wetzel plagt ein Strecksehnen-Abriss im Finger. Den zog er sich – ganz unspektakulär – beim Training zu.
Damen-Bezirksliga 4: HVE Villigst-Ergste - SC Huckarde-Rahm (So., 15.45 Uhr, Gänsewinkel). Trainer würden vor einem Spiel nie sagen, dass sie die Punkte für einen Sieg bereits fest eingeplant haben. Es würde HVE-Trainer Christian Walther aber sicher mehr als nur ein wenig ärgern, gelänge seinen Damen gegen Huckarde-Rahm kein Sieg. Der Gast hat nach 13 Spielen noch immer keinen Punkt geholt. Die HVE dagegen hat auch nach dem 16:26 beim Tabellenersten Kontakt zur Spitze. „Wir haben verloren, weil wir kein Personal hatten“, ist sich Walther sicher. Das steht jetzt wieder zur Verfügung, weil nur die dritte Torhüterin Anna Römer privat verhindert ist. Zwar haben auch Steffi Kathol und Alexandra Danker in dieser Woche nicht trainiert. Bei ihnen aber geht der Trainer davon aus, dass sie im Spiel zur Verfügung stehen.
Dass es auch dann kein Selbstläufer wird, beweist das Hinspiel. Mit 6:25- und 9:25-Pleiten im Rücken erkämpfte der SC immerhin ein 19:25. Auch deshalb spricht Walther wohl noch nicht von einem sicheren Sieg.
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