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Fußball-Kreisliga A

Sieben Minuten fehlen VfL-Reserve zum Sieg

08.04.2010 | 23:06 Uhr

Sölde/Schwerte. Die Reserve des VfL Schwerte erkämpfte sich am Donnerstagabend im Nachholspiel beim Tabellenfünften VfR Sölde ein verdientes 2:2 (0:1)-Remis, bleibt aber weiter Schlusslicht in der Dortmunder Kreisliga A2.

VfL-Spielertrainer Jörg Pozorski sah die Rote Karte.

Fast hätte es sogar zu einem Dreier für die Gäste aus der Ruhrstadt gereicht, denn bis sieben Minuten vor Schluss führten sie in einer hektischen Partie mit 2:1. Doch in dieser besagten 83. Minute unterlief VfL-Keeper Karsten Kurrat ein folgenschwerer Fehler. Einen schon sicher gehaltenen Ball ließ er wieder aus seinen Händen gleiten. Söldes Ötzkan Taslak war zur Stelle und staubte zum Ausgleich für die Hausherren ab.

Von der ersten Minute war im Sölder Rosengarten zu erkennen, dass es die Zweitvertretung der Blau-Weißen nach ihrem desaströsen Auftritt im Kellerduell gegen Eichlinghofen am Ostermontag diesmal wissen wollte. Es wurde sich gegenseitig angefeuert und unterstützt, die kämpferische Einstellung stimmte ebenfalls.

Trainer Jörg Pozorski sieht Rote Karte

Auch nach dem Sölder Führungstreffer durch Marcel Kunze in der 20. Minute gab das Team vom Schützenhof nicht auf, sondern erarbeitete sich eine Reihe von Torgelegenheiten. Im ersten Abschnitt wollten jedoch noch keine Treffer für den VfL fallen.

Das änderte sich aber in den zweiten 45 Minuten. In der 51. Minuten flankte der starke Haluk Cekirdek auf den Kopf von Spielertrainer Jörg Pozorski. Dessen präzise Verlängerung nickte Andre´ Stricker zur Schwerter Führung ein. Und nur zwölf Minuten später lief der aus der ersten Mannschaft ausgeliehene Cekirdek nach einem Sölder Abwehrfehler allein auf VfR-Keeper Daniel Lichtenberg zu und ließ diesem mit einen platzierten Schlenzer keine Abwehrchance.

Turbulent wurde es dann in der 76. Minute. Ausgerechnet Spielertrainer Pozorski bekam von Schiedsrichter Lukas Morawiec wegen angeblichen Spuckens die Rote Karte unter die Nase gehalten. In Unterzahl wurden die Schwerter nun in die Defensive gedrückt, kassierten aber nur noch das schon erwähnte unglückliche Ausgleichstor, das ihnen zwei wertvolle Zähler im Kampf gegen den Abstieg kostete.

VfL: Kurrat, Rügge (86. Schäfer), Knufmann, Schrage, Stricker, Murawski, Pozorski, Fabiao, Götze, Rosengarth,Cekirdek Tore: 1:0 (20.), 1:1 (51.) Stricker, 1:2 Cekirdek (63.), 2:2 (83.). Bes. Vork.: Rote Karte gegen Pozorski (76., Unsportlichkeit). Das nächste Spiel: ÖSG Viktoria - VfL II (11. April, 15 Uhr).

Daniel Masannek



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