Schwerter Rettungsschwimmer erfolgreich wie nie zuvor
22.10.2009 | 16:27 Uhr 2009-10-22T16:27:00+0200Schwerte. Dieser Erfolg ist wohl kaum zu toppen: Mit einer Silber- und drei Bronzemedaillen kehrten die DLRG-Ortsgruppen Schwerte und Westhofen-Garenfeld von den Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen aus Itzehoe zurück.
Viel vorgenommen hatten sich die Westhofener Mädchen der Altersklasse 15/16, die bereits im ersten Wettkampfblock an den Start mussten. Mit der schnellsten Zeit und über 2,5 Sekunden Vorsprung in der Rettungsstaffel legten Fabienne Aust, Jasmin Dziuron, Lena Holtsträter, Carolin Köferl und Lisa Sittig den Grundstein für ihren Erfolg. Sie gewannen in der Gesamtwertung von vier Disziplinen die Silbermedaille und standen damit im dritten Jahr in Folge bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Treppchen.
Dreimal in Folge auf dem Treppchen
In der offenen Klasse gelang den beiden Schwerter Teams ein Doppelerfolg: Sowohl die Damenmannschaft mit Sonja Fabri, Vanessa Kik, Marina Nass und Katja Löppenberg als auch die Herrenmannschaft in der Besetzung Marius Kreutzer, Michael Meik, Michael Werth, Anil und Atila Sezen eroberte die Bronzemedaille. In einem starken Teilnehmerfeld zeichneten sich beide Teams sowohl durch gute schwimmerische Leistungen als auch durch fehlerloses Puppeschleppen aus.
Eine weitere Bronzemedaille erschwamm sich Anil Sezen bei den Einzelwettkämpfen. Obwohl er in diesem Jahr gegen die ältere Konkurrenz antreten musste, konnte ihm über seine Paradestrecke, 100 m Retten einer Puppe mit Flossen, niemand das Wasser reichen. In einer Zeit von 0:54,45 Sekunden verpasste er den deutschen Altersklassenrekord nur knapp. Damit darf er darauf hoffen, beim Deutschlandpokal gegen die Nationalmannschaften der europäischen Nachbarn starten zu dürfen.
Altersklassenrekord knapp verpasst
Auch die Ergebnisse der übrigen Einzelteilnehmer können sich sehen lassen. Das Geburtstagskind des zweiten Wettkampftages, Jasmin Dziuron, erreichte Platz neun und erhielt dank ihrer hervorragenden Zeit von 1:08,76 Minuten über 100 m Retten einer Puppe mit Flossen eine Einladung zur Kader-Sichtung. Teamkollegin Lisa Sittig, in zwei Disziplinen ganz vorne mit dabei, verbesserte sich deutlich und holte Platz zehn in der Gesamtwertung.
In der Altersklasse 12 verpasste Jessica Pollak den Sprung unter die Top Ten denkbar knapp. Mit drei neuen Bestzeiten und lediglich 12 Punkten Rückstand erreichte sie letztlich Platz elf. Marina Nass und Katja Löppenberg schwammen sich in der offenen Altersklasse auf die Plätze 13 und 19.
Die zweite Schwerter Damenmannschaft mit Anke Fabri, Sandra Bonner, Jessica Klimek, Antje Schwandt und Joana Piron handelte sich eine Disqualifikation ein, weil die Puppe nicht sauber über Wasser gehalten wurde. Mit der schwimmerischen Leistung, die Platz elf bedeutet hätte, war man dennoch zufrieden.
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