Schon zweimal Gold für Blömer
03.08.2010 | 13:26 Uhr 2010-08-03T13:26:00+0200
Schwerte.Die FINA World Masters Championships in Göteburg sind noch gar nicht vorbei, da hat die Schwerter Schwimmerin Marit Blömerschon zwei Goldmedaillen und eine silberne in der Altersklasse 25 um den Hals gehangen bekommen.
Die erste goldene Medaille gewann sie über 800m Freistil. Nachdem Blömer bei den Deutschen Masters „Lange Strecke“ Ende April in Köln noch gegen ihre Konkurrentin Laura Hiesinger aus Regensburg (Blömer: 9:56, Hiesinger: 9:44) mit deutlichem Abstand verloren hatte, hatte sie sich diesmal vorgenommen, das Rennen von vorne schnell anzugehen, um relativ zügig einen Vorsprung herauszuschwimmen.
Seit April ist Blömer aber keine 800m mehr geschwommen, so dass sie keine Ahnung hatte, was für eine Zeit sie schwimmen kann. Sie hatte aber gehofft, dass eine Zeit um 9:30min. herausspringen könnte.
Ihr Vorteil war dann, dass sie neben Hiesinger geschwommen ist, so dass Blömer sie das ganze Rennen über im Blick hatte. Die Schwerterin ging dann das Rennen sehr schnell an mit 1:05 (100m), 2:15 (200m) und 4:38 (400m).
Zu dem Zeitpunkt hatte sie dann schon einen Vorsprung von acht Sekunden herausgeschwommen. Obwohl sie ihr Tempo nicht mehr halten konnte, konnte sie ihren Vorsprung auf Hiesinger noch auf 18 Sekunden ausbauen und in 9:29,67 min. ihren ersten WM-Titel bei den Masters in der AK25 gewinnen. Dritte wurde Ann van Boylen aus den Niederladen.
Über 200m Rücken hat Blömer ihre Saisonbestzeit mit 2:31,88 min. bestätigt. Es war aber ein sehr schweres Rennen, da sie die Auswirkungen der 800m Freistil noch in den Armen spürte. Am Ende ist sie mit ihrer Zeit Vizemeisterin geworden, nur sechs Zehntel hinter der Siegerin Annamaria Gazda aus Ungarn und 1,5 Sekunden vor der Drittplatzierten Diletta Lugano aus Italien. Damit ist sie sehr zufrieden gewesen, auch wenn sie nur knapp die zweite Goldmedaille verpasste.
Nach dem zweiten Rennen hatte sie einen Muskelkater in den Armen, Beinen und Rücken sowie Schmerzen in der Schulter. Trotzdem trat Blömer über 400m Lagen an – und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille.
Sie ging zwar das Rennen als Favoritin an, hatte aber echte Zweifel, ob sie vorne mitschwimmen könne, nachdem sie die vergangenen beiden Rennen doch mehr mitgenommen hatten als erwartet.
Es lief aber doch erstaunlich gut. In 5:19,92 min. konnte sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden und sich den zweiten WM-Titel in der AK 25 sichern. Der Abstand zur Zweitplatzierten Susanne Hoch aus Bad Mergentheim war dabei mit mehr als acht Sekunden deutlich. Am Donnerstag steht das nächste Rennen auf dem Programm.
Aufgrund der Erfolge ist für Sonntagabend im Elsebad ein Empfang geplant.
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