Schlüsselspiele für ETuS/DJK und Geisecke
07.05.2010 | 18:18 Uhr 2010-05-07T18:18:00+0200Schwerte. Mit der ETuS/DJK Schwerte und dem Geisecker SV stehen zwei der vier Schwerter Bezirksligisten am Sonntag im Kampf gegen den drohenden Abstieg besonders unter Druck.
ETuS/DJK Schwerte - SC Obersprockhövel (So., 15 Uhr, Viktor-Hötter-Kampfbahn, Hinspiel: 1:5 )
Für David Flamme ist das Duell gegen Obersprockhövel ein Schritt in die Vergangenheit, trainiert der ehemalige VfL-Coach Uli Sieweke die Gäste. Das dürfte dem Co-Trainer der „Östlichen” angesichts der prekären Lage und des von allen abstiegsbedrohten Teams wohl schwersten Restprogramms vermutlich ziemlich wurscht sein, auch wenn es ein „zusätzlicher Reiz ist”, gegen seinen Ex-Trainer zu spielen. Die Schwerter stehen jedenfalls mit dem Rücken zur Wand, müssen gewinnen, um ihr kleines Drei-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge zu halten. „Vier Zähler brauchen wir noch, um die Klasse zu halten”, macht Flamme seine Rechung auf und versichert: „Die ersten drei holen wir am Sonntag, Mannschaften aus dem oberen Tabellenbereich liegen uns besser.” Die personelle Lage bei den Gastgebern ist jedoch weiter angespannt. Schwer wiegt der bis zum Saisonende gesperrte Rotsünder Oliver Rost. „Der wird uns mit seiner Kopfballstärke hinten fehlen”, meint Flamme. Angeschlagen sind zudem Benny Schöps und Tim Kinn, außerdem steht hinter Nico Gerl (Grippe) ein Fragezeichen.
VfB Westhofen - VfB Schwelm So., 15 Uhr, Ruhrwaldkampfbahn,Hinspiel: 2:3)
Noch mindestens einen Sieg benötigen die Westhofener, „um”, so Trainer Michael Kalwa, „auf der ganz sicheren Seite zu sein.” Gleichwohl dürfte der VfB bei sechs Zählern Vorsprung auf die Abstiegsplätze so gut wie gerettet sein, zumal die drei Kellerkinder an den letzten drei Spieltagen noch in direkten Duellen aufeinandertreffen. Die personellen Sorgen reißen beim VfB auch vor dem Spiel am Sonntag nicht ab. Stefan Miller (Fußprellung) und David Komander (Kurzurlaub) vergrößern neben dem rotgesperrten Sascha Naumann die Ausfallliste. „Ich kann gerade mal fünf, sechs gesunde Spieler aufbieten, alle anderen sind angeschlagen”, erklärt Kalwa: „Deshalb kommt bei uns auch kein richtiger Spielfluss mehr auf. Nichtsdestotrotz wollen wir die Punkte hier behalten.” Ins Tor kehrt nach Ablauf seiner Sperre Stammkeeper Yahor Lushchylin zurück.
Geisecker SV - FSV Witten (So., 15 Uhr, Buschkampweg, Hinspiel: 2:1)
Die Wittener katapultierten sich mit einer bemerkenswerten Aufholjagd vom letzten auf den ersten Nichtabstiegsplatz, holten aus den letzten fünf Begegnungen die makellose Bilanz von 15 Punkten. Am Vorsonntag bezwangen die in der Winterpause schon abgeschriebenen Gäste sogar den als Meister feststehenden Spitzenreiter Heven. „Die kommen jetzt bestimmt mit breiter Brust”, vermutet GSV-Trainer Sven Migas: „Aber jetzt wird keiner bei uns die Gäste unterschätzen.” Für Migas stehen jetzt „die beiden wichtigsten Spiele des Jahres an”, fällt für ihn gegen Witten und am Donnerstag in der Nachholpartie gegen Hattingen die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir haben es selbst in der Hand, können selbst beeinflussen, in welcher Liga wir nächste Saison spielen”, erwartet der Trainer nach den letzten beiden schwachen Auftritten eine Steigerung von seinen Jungs, die sich dabei den Heimvorteil des Ascheplatzes und ihre kämpferischen Tugenden zu Nutze machen sollen, um den Wittener Höhenflug zu stoppen. Verzichten müssen die Kleeblätter dabei vermutlich auf Dennis „Fluppe” Frohn (Zerrung). „Zu 99 Prozent kann er nicht spielen”, macht sich Migas wenig Hoffnung auf einen Einsatz des torgefährlichen Stürmers.
TuS Wengern - SC Hennen (Sonntag, 15 Uhr, Brasberg, Hinspiel: 3:3)
„Wir werden die Punkte nicht freiwillig abgeben, sondern Wengern muss schon etwas dafür tun, um sie zu bekommen”, lautet die Kampfansage von Trainer Peter Habermann, der mit seiner Mannschaft alles versuchen will, um eine Überraschung zu schaffen oder zumindest einen Punkt mit auf die Heimreise zu nehmen: „Dann können wir die letzten beiden Begegnungen etwas ruhiger angehen.” In jedem Fall wollen die Zebras vermeiden, dass es zum Saisonausklang für sie in Westhofen zu einem Endspiel um den Klassenerhalt kommt. Habermann kann auf den komplette Kader zurückgreifen.