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Volleyball-Oberliga

Phönix sucht wieder die Siegerstraße

19.02.2010 | 16:51 Uhr

Schwerte. Die Frauen des VV Phönix Schwerte liegen weiter gut im Rennen im Kampf um den Aufstieg. Ein Ausrutscher in Dülmen ist aber nicht erlaubt.

Frauen-Oberliga: TV Dülmen - VV Phönix Schwerte (Samstag, 20 Uhr)

Anika Klotz (rechts) fällt gegen Dülem aus.

Die überraschende Niederlage gegen den Tabellenletzten Humann Essen hat Schwertes Coach Ralf Tinnefeld anscheined gut verkraftet. Er macht seinem Team im Nachhinein keinen Vorwurf, trauert nicht der Chance nach, sich nach Punkten auf Platz zwei vorzuschieben. Stattdessen hebt er das Gesamtpaket der Saison hervor: „Meine Spielerinnen haben schon fantastische Partien abgeliefert. Da gestehe ich ihnen auch einmal eine schlechte Leistung ein. Das ist doch gar kein Problem.”

Trotzdem verlangt er von seinem Team gegen Dülmen eine klare Leistungssteigerung. Es sind vor allem die Grundlagen des Sports, die er einfordert. Gegen Essen wurden zu viele Aufschläge unnötig verschlagen, die Konzentration bei der Annahme fehlte und der Block stand auch nicht immer gut. „Ich bin aber guter Dinge, dass wir das alles wieder gegen Dülmen besser machen werden”, sagt Tinnefeld.

Dülmen muss punkten

Das der Trainer der Partie optimistisch entgegenschaut, liegt auch daran, dass drei wichtige Spielerinnen wieder einsatzbereit sind. Caroline Knop, Eva Pollmann und Tanja Szyrach wollen dazu beitragen, dass der Druck auf den Tabellenzweiten SG Herne, der zwei Punkte vor den Schwerterinnen liegt, aufrecht erhalten bleibt. Der zweite Platz berechtigt nämlich zu einer Aufstiegsrunde. Aus dem Kader fehlen gegen Dülmen nur Anika Klotz und Nadine Kowallik.

Als weiteren Vorteil für einen möglichen Erfolg sieht Tinnefeld die Tabellensituation des Gegners. Dülmen benötigt jeden Punkt gegen den Abstieg. Die Mannschaft liegt nur zwei Zähler vor dem Drittletzten, der in die Relegation muss. „Das einzige Problem ist, dass ich den Aufsteiger Dülmen überhaupt nicht kenne. Im Hinspiel war ich nämlich krank und konnte das Team nicht coachen”, erinnert sich Tinnefeld. Damals gewannen seine Spielerinnen auch ohne ihn klar und deutlich mit 3:0.Am Samstag sitzt Tinnefeld wieder auf der Bank. Hoffentlich machen ihn seine Spielerinnen diesmal nicht krank.

Thomas Schulzke

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