Personalprobleme beim VV Phönix Schwerte
12.02.2010 | 17:13 Uhr 2010-02-12T17:13:00+0100Schwerte. Zwei Schwerter Volleyball-Teams rechnen sich noch gute Chancen auf einen Aufstieg aus. Dafür müssen der VV Phönix und die SG Hörde/Schwerte am Wochenende aber gewinnen.
Frauen-Oberliga: VV Phönix Schwerte - VV Humann Essen (So., 17 Uhr Nord-West-Halle)
Der Rechenschieber bewegt sich für das Schwerter Teams in alle Richtungen. Zwei Punkte beträgt der Abstand zum Tabellenführer Lüdinghausen. Vier Punkte ist nur der Vorsprung gegenüber dem drittletzten Rang groß, der eine Relegation zur Verbandsliga zur Folge hätte.
VV-Trainer Ralf Tinnefeld hält seiner bekannten Linie die Treue. „Zuerst einmal wollen wir dafür sorgen, dass im Falle des Relegationsplatzes alle theoretischen Zweifel beseitigt werden. Erst dann schauen wir nach ganz oben.”
Zweifel beseitigen
Um alle Zweifel zu beseitigen, ernennt er einen Sieg gegen das Schlusslicht Humann Essen als Pflichtaufgabe. Schon im Hinspiel dominierten die Schwerterinnen ihren Gegner und gewannen glatt mit 3:0.
Personell muss Tinnefeld einige Umstellungen vornehmen. In Eva Pollmann, Caroline Knop, Tanja Sczyrach und Saskia Peter fallen gleich vier Akteurinnen aus. Dafür wird Tanja Schulte aus der 2. Mannschaft ihre Oberliga-Premiere feiern. „Damit stehen mir noch genau acht Spielerinnen zur Verfügung. Trotzdem erwarte ich einen Sieg”, stellt Tinnefeld klar.
Frauen-Landesliga 5: TB Höntrop - SG Hörde/Schwerte (Sa, 15 Uhr Kirchschule Bochum)
Für die Spielgemmeischaft geht es in Bochum schon um Alles oder Nichts. Verliert die Mannschaft, ist an Platz eins nicht mehr zu denken. Bei einem Sieg stellt das Team aber die Punktgleichheit mit dem bisherigen Tabellenführer her. Dann wird am Ende wohl das Satzverhältnis darüber entscheiden, wer direkt aufsteigt oder in die Relegation muss.
„Wir wollen jeglichen Umweg vermeiden. Deshalb muss ein Sieg her”, sagt SG-Trainer Tom Misikowski. Der Coach kann nur auf eine Zuspielerinn zurückgreifen. Einzig Alina Selsen ist fit. Lara Roumeliotis und Marie Hanxleden fallen dagegen aus. „Nichtsdestotrotz sind wir immer noch so stark besetzt, dass wir die Partie siegreich gestalten können”, meint Misikowski, der ein Duell auf Augenhöhe erwartet. Schon das Hinspiel war ein echter Krimi. Damals setzte sich Höntrop erst im fünften Satz mit 16:14 durch.
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