Das aktuelle Wetter NRW 19°C
Schwerte

Neue Triathletinnen zogen sich bestens aus der Affäre

18.09.2008 | 15:55 Uhr

Hagen. Beim 18. Sparda- Bank- Triathlon in Hagen waren auch wieder die Ergster Tripple Hippos dabei. In den beiden Frauengruppen gingen Steffi Gutsche- Krüger, Henrike Grabengießer und Esther Woloszyn an den Start.

Zogen sich prächtig aus der Affäre: Steffi Gutsche-Krüger, Esther Woloszyn und Henrike Grabengießer (v.li.). (Foto: privat)

Für die beiden Neulinge Henrike und Esther war es der erste Start. Steffi Gutsche-Krüger überzeugte mit einem 2. Platz in ihrer Altersgruppe W35. Sie bewältigte die 25,5km lange Strecke in nur 1:14:17 Std.. Sie kam nach 08.38 aus dem Schwimmbecken, erreichte dann in nur 44.04 min. den Wechsel zum Lauf, welchen sie mit 21:35 min. beendete.

Bei den beiden Neustartern Henrike und Esther lagen die Nerven vor dem Schwimmen blank. Nach nur sechs Wochen Training zu starten war eine eher spontane Idee der beiden. Die Angst vielleicht doch nicht wie gewünscht ins Ziel einzulaufen lag in der Luft. Doch schon nach dem Startsignal zum Schwimmen war die Angst verflogen und der Ehrgeiz dieses Rennen zu meistern siegte. Die beiden waren sich von Anfang an einig, dass der Spaß bei diesem ersten Triathlon im Vordergrund stehen muss und so war es auch. Eben wegen des Spaßes an diesem Sport lief der Wettkampf für die beiden neuen Hippos auch so erfolgreich. Henrike Grabenbeißer kam nach 14.17 min. aus dem Wasser, verließ die Radstrecke nach 54:50 min. und lief nach dem 5-km- Lauf, den sie in 27:58min. bewältigte, als zweite ihrer Altersgruppe W18 mit einer Gesamtzeit von 1:37:05 Std. über die Zielgerade.

Esther Woloszyn benötigte für das 500m- Schwimmen 9:03 und konnte nach einer Radzeit von 48:01 min. zum Lauf wechseln, welchen sie nach 26:48 min. beendete. Somit lief Esther mit einer Gesamtzeit von 1:23:52 Std. ins Ziel. Sie sicherte sich den ersten Platz in der Altersgruppe W20.

Für die beiden Frauen war dies ein voller Erfolg. Sie hatten sich vorgenommen den Wettkampf unter 2 Stunden zu beenden, was beiden gut gelang. Auch wenn sie nun gerne bald wieder starten würden, müssen sie sich noch bis zum nächsten Jahr gedulden. Im Winter heißt es dann trainieren, trainieren, trainieren, um sich vielleicht in der kommenden Saison an die Kurzdistanz heranzuwagen. Ein guter Trainer für dieses Vorhaben sieht Esther in ihrem Bruder Arthur Woloszyn, der sie auch vor dieser Volksdistanz begleitet und unterstützt hat. "Ohne Ihn wäre all dies nicht möglich gewesen", sagte Esther völlig überwältigt nach diesem Erfolg in Hagen.

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/1236269/create

Aktuelle Fotos und Videos
60. Kanuslalom in Schwerte
Bildgalerie
Fotostrecke
Crosslauf in Ergste
Bildgalerie
Fotostrecke
Boxsport in Schwerte
Bildgalerie
Fotostrecke
Bilderbogen der Titelkämpfe
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Manz/Krüsmann scheitern im Halbfinale
Tennis-Stadtmeisterschaft
Ein Stadtmeister steht schon vor dem Finalwochenende fest: Jan van Oel verteidigt seinen Titel in der U18-Konkurrenz, weil sein Gegner in den Urlaub fährt. Hier lesen Sie, wer sich für die Endspiele am Wochenende qualifiziert hat – und wer nicht.
VfL-Abstieg wird konkret
Fußball-Landesliga
Während die Schwerter am Montag wohl auch ihre rechnerische Chance auf einen Verbleib in der Landesliga verlieren, pendelt der SC Hennen schon am Samstag zwischen Klassenerhalt und Aufstiegschance.