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Möllbergen echte Herausforderung

19.03.2010 | 18:04 Uhr

Schwerte Endlich sorgenfrei: Bei neun Punkten Vorsprung auf den Drittletzten Hille steht für die Handballer der HSG Schwerte/Westhofen schon vor dem 21. Spieltag fest, dass sie das Abenteuer Verbandsliga 1 erfolgreich bestanden haben.

Sie können sich schon jetzt auf Duelle mit Vereinen aus dem Ruhrgebiet und Sauerland freuen, was kürzere Wegstrecken und mehr auswärtiges Publikum, also höhere Einnahmen garantiert.

Herren-Verbandsliga: TuS Möllbergen - HSG Schwerte/Westhofen (So.,17.30 Uhr, Porta Süd)

Noch aber stehen neben dem Trip zum Schlusslicht Heessen zwei weitere Ostwestfalen-Fahrten an, geht es morgen zum Tabellennachbarn TuS Möllbergen in die meist glänzend besuchte Sporthalle Porta Süd. „Das wird eine echte Herausforderung, auf die wir uns freuen. In Möllbergen herrscht noch immer ein Hauch Aufstiegseuphorie, können wir uns auf eine stimmungsvolle Atmosphäre gefasst machen“, meint Trainer Kai Harbach.

Schon die Tatsache, dass für jedes Match ein 24-seitiges Programmheft herausgegeben wird, verdeutlicht, mit welchem Elan beim TuS gearbeitet wird. Ein Blick auf die Homepage verrät jede Menge Infos über die Spieler von Trainer Marc Groditzki, der ebenso wie die punktgleiche HSG das Ziel Platz vier noch nicht aus den Augen verloren hat und deshalb auf Revanche für die 27:29-Hinspielniederlage brennt. Größter Trumpf ist der Rückraum mit dem Halblinken Jens Thielke, der mit 179/71 Toren die Verbandsliga-Torjägerliste anführt, sowie den Brüdern Patrick und Marcel Richter, die aus dem Feld heraus fast genau so torgefährlich sind.

„Es liegt ganz an uns, ob wir eine Siegchance haben. Wenn wir so wie in Everswinkel auftreten, wird das nichts, aber wir können es ja besser“, hat Harbach schon sehr unterschiedliche Auswärtsleistungen seiner Mannschaft erlebt. Natürlich bleibt das Fehlen von Spielmacher Lingstädt ein Manko, aber gegen Senden demonstrierte die HSG eindrucksvoll, dass sie auch mit reduziertem Kader erfolgreich sein kann, Und diesmal stehen im Gegensatz zur Vorwoche Hengstenberg und Heinrich wieder zur Verfügung, gibt es also hinreichen Wechselmöglichkeiten.

Herren-Bezirksliga: HSG Schwerte/Westhofen II - VfL Platte Heide (S.m 19 Uhr, FBG-Halle)

Die HSG-Resercve kann sich mit einem Sieg im Kreisderby gegen Platte Heide endgültig in Sicherheit bringen.

Die Reserve der HSG ist noch nicht ganz frei von Abstiegsnöten, denn die Kellerkinder haben in den letzten Wochen eifrig gepunktet. So beträgt der Vorsprung der Schwerter auf den Drittletzten VfL Platte ganze drei Zähler. „Das wollen wir ändern und uns mit einem Sieg endgültig in Sicherheit bringen“, strahlt der lange als Coach aushelfende Abteilungschef Stefan König vor dem Kreisderby gegen die Mendener Vorstädter gesunde Zuversicht aus, auch wenn mit Sczimarowski der Hauptschütze beruflich bedingt ausfällt. Ansonsten aber kann Interimstrainer Andreas Grüter inklusive Keeper Blömer auf einen vollen Kader zurückgreifen, der sowohl die jüngste 22:40-Abfuhr in Ferndorf als auch die 26:31-Hinspielschlappe (König: „Da sind wir klar verpfiffen worden“) wettmachen will. Der vom gebürtigen Schwerte Karsten Kuhlwilm trainierte VfL hat schließlich in seiner kurzen Bezirksliga-Historie erst einen Auswärtspunkt geholt.

Damen-Landesliga: HSG Schwerte/Westhofen - HSG Menden-Lendringsen II (Sonntag, 17 Uhr, FBG-Halle)

Ebenfalls Gäste aus der Hönnestadt empfangen die Landesliga-Damen der HSG, die sich am Sonntag gegen den Rangzweiten HSG Menden-Lendringsen II allerdings ganz klar in der Außenseiterrolle sehen.

Becker-Sieben nur in der Außenseiterrolle

„Derzeit weiß ich noch gar nicht, ob wir eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine bekommen“, macht sich Trainer Henning Becker angesichts der Ausfälle von Oswald (für sie ist nach einem Kahnbeinbruch die Saison beendet), Brinkmann und Nickolay wenig Hoffnungen, den offensiv- und tempostarken Busche-Schützlingen mehr Gegenwehr bieten zu können als beim 18:27 der Hinserie. Natürlich hängt vom Verlauf des A-Jugendspiels ab, ob und wer die Schwerter Damen beim Versuch, die zweite Heimniederlage zu vermeiden, unterstützt.

Bernd Großmann

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