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Basketball-Landesliga

Mit Zuversicht ins Prestigesduell

28.01.2010 | 16:48 Uhr

Schwerte. Erwartungsvoll blicken die Schwerter Basketballer dem Derby gegen die BG Lünen entgegen, denn der Kreisrivale gehört mittlerweile zweifelsfrei zu den Lieblingsgegnern der Ruhrstädter.

Schwerteres Trainer Klaus Tschorn warnt vor Überheblichkeit: „So leicht wie im Hinspiel wird es nicht noch mal.” Foto: Ralph Bodemer

Schwerter TS - BG Lünen (Sonntag, 16 Uhr, SH Gänsewinkel - 3. Schwerte 12 923:849 19/7. Lünen 12 827:890 18, Hinspiel: 78:59). Die letzten fünf Vergleiche hat die Schwerter Turnerschaft allesamt gewonnen. In guter Erinnerung dürften den Gastgebern noch das Hinspiel sein, als sie vor allem im zweiten Viertel eine wahre Gala-Vorstellung boten und die Lüner mit 32:5 deklassierten. Bereits zur Halbzeit war die Partie dank eines Drei-Punkte-Festivals (neun Dreier in zwölf Minuten) der Ruhrstädter entschieden. „Schwerte war einfach besser”, erkannte BG-Trainer Holger Schmälzger damals die Überlegenheit der Gäste neidlos an und musste obendrein seinem Ex-Schützling Nils Eiffler im STS-Trikot eine gute Leistung attestieren.

Aber mit fünf Siegen aus den letzten sieben Spielen blickt Lünens Trainer der morgigen Partie trotzdem zuversichtlich entgegen, zumal ihm sein kompletter Kader zur Verfügung steht. „Im sechsten Anlauf wollen wir diese Scharte endlich auswetzen”, sagt Schmälzger: „Wir sind wie immer bis in die Haarspitzen motiviert, wenn es gegen Schwerte geht. Es geht hier immer noch um viel Prestige.”

„So leicht wie im Hinspiel wird es nicht noch mal.”

Optimistisch ist auch STS-Coach Klaus Tschorn. Mit dem 80:75-Sieg am vergangenen Samstag beim TV Werne haben die Schwerter nach zwei Niederlagen in Folge rechtzeitig vor dem Kreisderby zurück in die Erfolgsspur gefunden und dabei eine bemerkenswerte Leistung geboten. „Darauf wollen wir im Heimspiel gegen Lünen aufbauen”, erklärt STS-Trainer Klaus Tschorn, hebt aber mahnend den Zeigefinger: „So leicht wie im Hinspiel wird es nicht noch mal. Lünen hat zuletzt gute Ergebnisse erzielt und sich enorm gesteigert. Da müssen wir von Beginn an konzentriert spielen.”

Tschorn hofft, dass das Prestigeduell erneut in einer sachlichen und nüchternden Atmosphäre verläuft und die Emotionen draußen bleiben. Bis auf Marc Vater (beruflich verhindert) und Manuel Boruch (verletzt) kann er seine Bestformation aufbieten. iol

Helmut Muschiol

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