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Mit Tempo 50 durch die Innenstadt

01.07.2012 | 21:14 Uhr
Mit Tempo 50 durch die Innenstadt
Über 300 Lizenzfahrer drehten in der Schwerter Innenstadt ihre Runden.

Schwerte.  Mit Tempo 50 durch die Innenstadt? Rote Ampeln? Egal, und auch die restlichen Verkehrsregeln waren am Sonntag in der Schwerter Innenstadt außer Kraft gesetzt. Alles, was zählte, war die Ideallinie. Was am Sonntag passierte, war aber kein Fall für die Polizei, sondern für Radsportbegeisterte, denn es fand die sechste Auflage von Rund in Schwerte statt.

Über 300 Lizenzfahrer aus neun Bundesländern und den Niederlanden waren angereist, um sich auf dem 900 Meter langen Rundkurs möglichst weit vorne zu platzieren. Gefahren wurde von U11 bis zur Masterklasse, aber auch die ganz kleinen Radsportler hatten die Möglichkeit, ein bisschen Wettkampfluft zu schnuppern.

Bereits um zehn Uhr leiteten die Senioren den Renntag ein. Beim „Großen Preis Brinkhoff´s No. 1“ schaffte es von drei gestarteten Sportlern des RSC Schwerte nur der erste Vorsitzende Matthias Bölk unter die Top 15. Angepeilt hatte er einen Platz unter den ersten Zehn, aber in den 50 Runden konnte er sich keine gute Position für den Endspurt sichern.

Die beste Figur machte der Gastgeber im Rennen der männlichen U 17. Mit Steffen Reiche und Luke Derksen gingen von den Schwertern gleich zwei Favoriten ins Rennen. Luke erreichte den vierten Platz und schneller als Steffen war lediglich Marius Kühne aus Unna.

Insgesamt blieben die Sportler des RSC etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Im höchstklassigsten Rennen, dem „Großen Preis der Sparkasse Schwerte“, der Elite Männer A/B, hatte Janik Buchmüller mit einer Top-Ten-Platzierung die Möglichkeit, den Wiederaufstieg in die A-Klasse zu feiern. Allerdings reichte es für ihn nicht für einen Platz unter den ersten 30.

Das Rennen zeigte, wie viel auf 900 Metern passieren kann. Nahezu jede Runde präsentierte sich den Zuschauern ein anderes Bild. Mal ein Ausreißversuch eines Einzelnen, hier und da eine Attacke eines Teams und dann doch wieder ein geschlossenes Hauptfeld.

In den letzten beiden Runden wurde es etwas chaotisch. Zunächst riss ein Akteur nach der vorletzten Runde die Arme nach der Ziellinie in die Luft, nur um festzustellen, dass noch eine Runde zu fahren war. Dann warf ein Sturz das Feld durcheinander, was letztlich Roman Kuntschik vom Regio Team SF den Sieg brachte.

Vorsitzender Bölk zufrieden

Im Rennen der Elite C fuhr Ex-Profi Dirk Schumann bei seinem Comeback nur knapp am Podium vorbei. Am Ende hieß es Platz vier für ihn. Die heimlichen Stars der Veranstaltung waren die Nachwuchssportler bei dem Rennen „Alles was rollt“, bei dem vom Roller über das Laufrad alles vertreten war.

Insgesamt zieht Veranstalter Matthias Bölk am Ende des Renntages ein positives Fazit: „Es waren viele Zuschauer da und die Stimmung an der Strecke war gut.“ Der siebten Auflage nächstes Jahr steht also nichts im Weg.

Jascha Mehler



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