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Kötters kurzes Comeback

29.01.2012 | 17:24 Uhr
Kötters kurzes Comeback
André Kötter, hier noch im Trikot des Hombrucher SV, schied verletzt aus. Foto: Bodo Goeke

Schwerte.   Nur mit zwölf Spielern trat Landesligist VfL Schwerte am Sonntag seinen ersten Test bei der A-Jugend von Westfalia Herne an. Bei der 1:2 (0:0)-Niederlage reduzierte sich die Zahl der fitten Spieler auf elf.

Nur mit zwölf Spielern trat Landesligist VfL Schwerte am Sonntag seinen ersten Test bei der A-Jugend von Westfalia Herne an. Bei der 1:2 (0:0)-Niederlage reduzierte sich die Zahl der fitten Spieler auf elf. Denn Rückkehrer André Kötter erlebte ein kurzes Comeback, musste schon nach einer guten halben Stunde mit einer Hüftprellung ausgewechselt werden.

In Herne fehlten ohnehin die erkälteten Kamal Hafhaf, Welf Wemmer und Dino Dzaferoski sowie Luca Gutierrez (Rot-Sperre) und Mark Moldenhauer. Letzterer hat sich bei einem Arbeitsunfall eine Schnittwunde an der Hand zugezogen, die geklebt wurde. Und dann meldete sich auch Daniel Benda ab. Der 24-jährige Student steckt mitten in der Klausurenphase.

Über 90 Minuten dabei war indes ein anderer Rückkehrer: Berkan Vardi. Der Neuzugang vom ETuS/DJK spielte im zentralen Mittelfeld, forderte viele Bälle und schlug gute Diagonalpässe. „Egal was das Umfeld sagt: Berkan bringt neue Qualität ins Spiel“, erlaubte sich Trainer Rüdiger Kürschners, der Vardis Transfer gegen Widerstände im Verein durchgesetzt hatte, ein Sonderlob. Vardi leitete das einzige Schwerter Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 ein: Seinen Freistoß von halbrechts verwandelte Orsan Dogan aus der Drehung am zweiten Pfosten (65.).

In einem, so Kürschners, „flotten Spiel“ war der A-Jugend-Westfalenligist nach der Pause in Führung gegangen. Tobias Probst verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung, ein schneller Steilpass brachte Torwart Muhammed Acil in eine Eins-gegen-eins-Situation, die der gegnerische Stürmer für sich entschied (55.). Marc Rudolf, zweiter Neuzugang und nach Kötters Verletzung in die Innenverteidigung gestellt, konnte den Passweg nicht zustellen. „Man sieht noch, dass er sieben Monate nicht gespielt hat“, dämpft Kürschners die Erwartungen.

Das 1:2 schließlich (78.) fiel laut Kürschners aus klarer Abseitsposition. Einen Abpraller versenkte ein Herner, der beim Schuss zuvor im Schwerter Toraus gestanden hatte. Der nächste Test wartet schon am Dienstag, wenn NRW-Ligist Siegen kommt.

Tore: Das nächste Spiel:

Florian Riesewieck

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