Fußball-Landesliga
Erster Sieg stärkt Selbstvertrauen
03.09.2010 | 19:02 Uhr 2010-09-03T19:02:00+0200
Schwerte. Nach dem ersten Erfolgserlebnis macht sich beim VfL Schwerte allgemeine Erleichterung breit. „Die Mannschaft hat aus dem Spiel gegen Plettenberg Mut getankt und ist gut drauf. Im Training“, so Rüdiger Kürschners, „war eine ganz andere Stimmung.“
Diese Euphorie wollen die Blau-Weißen am Sonntag (15 Uhr) mit in die Begegnung gegen den Hasper SV nehmen. „Das wird keine einfache Aufgabe“, erwartet der VfL-Coach einen ganz starken Gegner: „Haspe ist nach der Auftaktniederlage auf einem guten Weg, hat jetzt zweimal hintereinander gewonnen.“ Kürschners zählt die Hagener, die viele erfahrene, schon höherklassig erprobte Akteure in ihren Reihen haben, mit zu den Titelfavoriten: „Die wollen mit Sicherheit nach oben greifen.“
Gleichwohl habe sein Team in den ersten beiden Spielen bewiesen, dass es gegen Mannschaften, die oben stehen, mithalten kann. „Gegen Hohenlimburg und Weißtal haben wir trotz der Niederlagen besser gespielt als beim 3:0-Sieg in Plettenberg. Ich bin überzeugt, dass wir auch am Sonntag gut spielen werden.“
Dazu muss der VfL im Mittelfeld kompakter stehen und nicht so weit auseinander wie am vergangenen Sonntag. Das hat Kürschners überhaupt nicht gefallen, gestatten die Schwerter den Plettenbergern viel zu viele Freiräume. „Aber vor allem müssen wir die Torchancen, die wir uns erspielen, gegen Mannschaften wie Haspe konsequent nutzen. Da kann man nicht drei Hundertprozentige auslassen und hoffen, dass es vielleicht in der 80. Minute irgendwann klappt“, bemängelt der Coach die Nachlässigkeiten im Abschluss: „Hier müssen wir viel, viel konzentrierter arbeiten, um erfolgreich zu sein.“
Auch in dieser Woche sind die Blau-Weißen vom Verletzungspech nicht verschont geblieben. Alexander Klusch fällt nach einem Arbeitsunfall aus, während Fabian Raulf im Training unglücklich umgeknickt ist und sich dabei das linke Sprunggelenk gebrochen hat. Personell bleibt es also eng, auch wenn Stefan Kraus sich einsatzbereit zurückgemeldet hat und Mehmet Aslan sowie Serkan Arslan das Training fast beschwerdefrei absolvieren konnten. Ob es allerdings schon für die Startformation reicht, diese Option lässt sich Kürschners bis nach dem Abschlusstraining offen.
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