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Fußball-Stadtmeisterschaften Gruppe B

Erst Gössling, dann Köppen – Eigentortag

29.07.2010 | 22:44 Uhr
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Erst Gössling, dann Köppen –  Eigentortag

Schwerte. In der Auftaktpartie zwischen Westhofen und Holzpfosten gab es bei den Zuschauern wenigstens zwischenzeitlich ´mal ein Ahhh oder Ohhh. In der zweiten Begegnung des Tages, die der Bezirksligist SC Hennen gegen das Team des Veranstalters TuS Wandhofen mit 3:0 gewann, gab es nur noch ein gelangweiltes Gähn.

Das lag aber nicht an dem B-Ligisten TuS Wandhofen, sondern eher an Hennen. Der Favorit trat behäbig auf, zog in den ersten 45 Minuten nicht das gewohnte Kombinationsspiel auf und kreierte kaum einmal eine Großchance. Da hätten die Zuschauer rund zwei Wochen vor dem Saisonstart schon mehr von dem Team um Trainer Peter Habermann verlangen können.

Wandhofen dagegen zeigte sich konsequent im Zweikampf, gab keinen Ball verloren und war zu Beginn ein ebenbürtiger Gegner. Nur einmal schlief der B-Ligist im ersten Abschnitt. In der 16. Minute kam Hennens Neuzugang Jascha Habermann frei zum Schuss und traf zur 1:0-Führung. Mehr gelang Hennen bis zum Pausenpfiff auch nicht mehr.

Nach dem Wechsel wurde Hennen jetzt etwas besser. Den Normalzustand erreichte das Team trotzdem nicht. Vor allem die Flanken fanden nie einen Abnehmer. Trotzdem klappten jetzt gelegentlich einige Kombinationen. Aber Hauke Reimann (55./62./63.) und Nico Mantovani (56.) erzielten freistehend nicht den zweiten Treffer. Das lag auch am guten Wandhofener Torhüter Suleyman Seelbach. Der stand immer richtig, lenkte den Ball über die Latte oder am Pfosten vorbei. Er hielt sein Team weiter in der Partie.

Aber sein Mitspieler Pascal Köppen hatte etwas dagegen. Nach einer Ecke köpfte er den Ball ins eigene Tor – 2:0 (64.). Zuvor hatte schon der Holzpfosten Gössling bei den Titelspielen ein Eigentor erzielt.

Die Häupter der Wandhofener Spieler hingen gen Boden. Hennen konnte kein Kapital daraus schlagen. Im Gegenteil, fast wäre der TuS zum Anschlusstreffer gekommen. Jascha Habermann vertändelte den Ball und Daniel Pfeiffer lief alleine auf das Hennener Tor zu – scheiterte aber kläglich. In der Schlussminute erhöhte Andreas Zemljaric noch auf 3:0. Die Zuschauer hätten aber ein besseres Spiel verdient gehabt. Die Teams haben noch die Chance, etwas gut zu machen.

Thomas Schulzke

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