Eine verdiente Niederlage für die STS-Damen
13.02.2012 | 15:25 Uhr 2012-02-13T15:25:00+0100Mit einer 42:57 (18:29)-Niederlage kehrten die STS-Basketballerinnen von ihrem Auswärtsspiel beim Herner TC III zurück.
Die Partie stand von Anfang an unter keinem guten Stern: Einige Leistungsträgerinnen wie Martina Meding-Rauscher und Kristin Skoda fehlten verletzungsbedingt ebenso wie die routinierte Centerin Maria Wolff (Magen-Darm-Infekt). Ihre Centerkollegin Anja Grünebaum ging angeschlagen ins Spiel und Lisette Bakker stand aus privaten Gründen nur die erste Halbzeit zur Verfügung. Damit noch nicht genug: Die U19-Mädels Fabienne Aust, Saskia Heller und Wibke Skoda reisten direkt von ihrem Regionalligaspiel aus Wuppertal an (mit 36:45 verloren), in dem sie aufgrund der dünnen Personaldecke (nur sieben Akteurinnen) fast durchspielen mussten.
Gegen das junge und in Komplettbesetzung angetretene Herner Team hatte die STS an diesem Abend daher keine echte Siegchance. Der Gegner zog ein sehr schnelles, sicheres Passspiel auf und konnte mit einer guten Trefferquote aufwarten. Die Turnerschaft tat sich gegen die aggressive, enge Manndeckung des Gegners schwer – wieder einmal. Folgerichtig lag man zur Pause mit 18:29 hinten.
Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die Ruhrstädterinnen völlig; fast vier Minuten lang erzielten sie keinen Korb, während Herne von den Außenpositionen fast alles versenkte und acht Punkte in Serie markierte, so dass nach diesem dritten Viertel beim Stand von 28:51 das Spiel praktisch schon entschieden war.
Positiv anzumerken ist, dass sich die Turnerschaft nicht hängen ließ und den letzten Durchgang – vor allem durch einige schöne Fastbreaks über den schnellen linken Flügel Natascha Radakovic mit 14:6 für sich entschied, so dass man die Niederlage mit 42:57 in Grenzen hielt.
Fazit von Coach Wolfgang Aust: „Das Spiel war ordentlich anzusehen, die Ausfälle und die „Vorbelastungen“ der Spielerinnen leider nicht zu kompensieren – insgesamt eine verdiente Niederlage.“
Das nächste Spiel:
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