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DM-Qualifikation bleibt für Herz Sieben in Sichtweite

15.02.2012 | 14:36 Uhr
DM-Qualifikation bleibt für Herz Sieben in Sichtweite
Der Schwerter Bundesligist Herz Sieben will zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft.

Schwerte.   Mit einem hart erkämpften 14:10 (0:6, 6:0, 6:0, 2:4)-Erfolg kehrte das Bundesligateam des Schwerter Skat-Sportvereins Herz Sieben vom vierten und damit vorletzten Spieltag aus Moers zurück. Mit nunmehr 55:44-Wertungspunkten liegen die Ruhrstädter in der Tabelle der Bundesliga-West auf Platz acht.

Nach dem verpatzten ersten Spieltag konnten sich die Schwerter also kontinuierlich nach oben arbeiten und haben jetzt sogar noch die Möglichkeit, oben anzugreifen. Ziel ist der vierte Platz, mit dem man sich für die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft qualifizieren würde. Nur sechs Wertungspunkte trennen die Schwerter von ihrem Traum.

Motor stottert im vierten Durchgang

Bereits am Wochenende hätten sie den einen oder anderen Punkt mehr holen können. Gelegenheit dazu hatten die Schwerter vor allem im ersten Durchgang. Hier wurden zwei Grands verloren, die in der deutschen Spitzenklasse eigentlich nie abgegeben werden dürften.

Die dann folgenden zwei Serien wurden jeweils sicher mit 6:0 Wertungspunkten gewonnen. Im vierten Durchgang stotterte der Herz-Sieben-Motor. Hier sicherte schließlich noch eine überragende Serie des Schwerter Stadtmeisters Karl-Heinz Finis mit 1875 Spielpunkten wenigstens zwei Wertungspunkte.

Die Mannschaft hatte zwar über den ganzen Spieltag gesehen keinen echten Ausfall, trotzdem waren die Leistungen schwankend. Das hatte zur Folge, dass Spielpunkte nicht immer in Wertungen umgesetzt wurden. Gleichwohl liegen die Akteure mit einem Seriendurchschnitt von 900 bis 1000 Spielpunkten in der Einzelstatistik ausgesprochen gut im Rennen. Das schürt bei Willi Knack, Herbert Köhler, Dieter Jöres, Friedhelm Neuhaus, Norbert Rojek, Gerd Hoffmann, Karl-Heinz Finis sowie Uwe Röhr und Klaus Philipp die Hoffnung vor dem letzten Spieltag, der am 25. Februar stattfindet.

Reserve sichert sich vorzeitig Klassenerhalt

In der II. Bundesliga holte die Reserve des SV Herz Sieben 16:8 (4:2, 6:0, 2:4, 4:2)-Wertungspunkte und sicherte sich damit vor dem letzten Spieltag bereits den Klassenerhalt. Denn mittlerweile hat das Team 18.309 Spielpunkte gesammelt und stellte in dieser Wertung die viertbeste Mannschaft der Liga. Mit Fug und Recht kann gesagt werden, dass die Schwerter endlich in der Liga angekommen sind. Bei 50:46-Wertungspunkten und Platz neun besteht sogar noch die kleine Hoffnung, die Endrunde zu erreichen. Acht Punkte Rückstand auf einen Qualifikationsplatz sind allerdings eine schwere Hypothek.

Erneut für Herz Sieben im Einsatz war Gastspieler Georg Ertel, der vor etwa 40 Jahren ins australische Brisbane ausgewandert war und alle drei Jahre für drei Monate sein Heimatland besucht. Er wurde mit 4206 Spielpunkten hinter Anton Bierholz (4930) und Wolfgang Volke (4304) stolzer Dritter der Mannschaft. Das Team der Schwerter Zweitvertretung komplettierten Wolfgang Jann, Michael Marten und Martin Pache.

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