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DLRG-Damen gewinnen Bronze

10.06.2008 | 16:17 Uhr
DLRG-Damen gewinnen Bronze

Scharbeutz. Beim Lifesavingcup in Scharbeutz stimmten nicht nur die äußeren Bedingungen. Auch die DLRG-Ortsgruppe Schwerte konnte sich mit 18 Sportlern bestens präsentieren.

Alle Altersklassen waren vertreten, Till Lemke (11 Jahre) und René Thomas (12 Jahre) waren in der AK bis 11/12 Jahre die jüngsten und auch die erflogreichsten Schwerter: Till Lemke gewann alle vier Disziplinen, René Thomas sorgte Silber mit Silber bei Beach Flags für einen Schwerter Doppelsieg und sicherte sich mit Bronze auf dem Board und beim Brandungsschwimmen den zweiten Platz der Gesamtwertung hinter Till. Elena Piron gewann in der sehr stark besetzten AK 13-15 Jahre ebenfalls den Beach Flags Wettbewerb, Katharina Kiepert wurde 28. beim Brandungsschwimmen, wobei die beachtlichen Wellen den jungen Sportlern schon einiges abverlangten. Björn Tillmanns verpasste das Treppchen nur knapp: er wurde vierter auf dem Board, fünfter bei Beach Flags und sechster im Brandungsschwimmen. In der offenen Altersklasse erlebte Scharbeutz das stärkste Teilnehmerfeld in der Geschichte dieses Wettkampfs, da sich ganz Deutschland auf die Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen im Juli und August in Berlin und Warnemünde vorbereitet und in Scharbeutz der einzige Vorbereitungswettkampf an der Ostsee stattfand. Zusätzliches Gewicht bekam der Wettkampf durch die Aussage der Bundestrainerin, die Ergebnisse für die Zusammenstellung der Nationalmannschaft zu beobachten. Aus Schwerte waren zwei Damen- und zwei Herrenmannschaften am Start. Die jungen Schwerter Damen konnten sich mit der Silber-Medaille in der Taplin-Staffel (Vanessa Kik schwimmt, Jessica Klimek fährt Board, Marlena Materla fährt Ski und Joana Piron läuft) am letzten Wettkampf des Tages bei inzwischen starkem Wellengang vom Feld absetzen und sicherte sich damit Bronze in der Gesamtwertung vor dem "Senioren"-Team Schwerte 2 (Marina Nass, Antje Schwandt, Sonja und Anke Fabri). In den Einzeldisziplinen setzte sich Anke Fabri mit Bronze beim Ski fahren und dem vierten Platz im Oceanwoman-Wettbewerb (schwimmen, Board fahren, Ski fahren und laufen) als zweite in der Gesamtwertung durch. Marlena Materla überzeugte durch ihren vierten Platz mit dem Ski, Jessica Klimek wurde 11. Vanessa Kik schaffte einen 9. Platz bei ihrer Parade-Disziplin Beach Flags, als sie leider bei einem Stechen gegen die Siegerin Sarah Heinrichsmeier ausschied. Im sehr starken Teilnehmerfeld der Herren konnte sich Dennis Müller mit einem 8. Platz mit dem Ski als bester Schwerter Teilnehmer etablieren, Michael Werth wurde 15. In Abwesenheit der Schwerter Beachflags-Spezialisten Atilla Sezen und Patrick Müller konnten sich Marius Kreutzer als 14. und Anil Sezen als 7. in dieser Disziplin beweisen. „Die hohen Wellen kamen uns sehr zu Gute”, so die Trainerinnen Sonja und Anke Fabri. „Wir kamen gerade aus dem Freigewässer-Trainingslager an der holländischen Nordsee, wo wir den Umgang mit Wellen geübt haben.” Wie weit das bei den Weltmeisterschaften im Sommer reicht, wird sich zeigen - es haben sich bereits 29 Teams aus Australien angemeldet. Gegen deren Wellen-Erfahrung können Europäer nicht viel ausrichten. Aber auf der Ostsee müssen ja auch nicht immer Wellen sein...

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