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Interview mit Wandhofens...

"B-Liga ist der bessere Anfang"

15.04.2008 | 15:08 Uhr

Wandhofen. Er wohnt auf der Schwerterheide, aber sein neuer Arbeitsplatz liegt in Wandhofen. „Tour de Ruhr” heißt es ab Sommer für Siegfried „Siggi” Strahberger.

ZUR PERSON
In Geisecke aktiv gewesen

"Siggi" Strahberger, neuer Trainer des TuS Wandhofen.

Siegfried Strahberger wurde am 7. Juni 1962 in Schwerte geboren.

Von Beruf ist der 45-Jährige Drahtzieher.Strahberger ist verheiratet und hat einen Fußball spielenden Sohn.

Aktiv gespielt hat der neue TuS-Trainer ausschließlich beim SV Geisecke - von einer einjährigen Stipvisite beim ETuS Schwerte-Ost einmal abgesehen.

Vor drei Jahren hat Strahberger zum letzten Mal die Stiefel geschnürt und spielte im Dreamteam des SV Geisecke.

Er ist seit sechs Jahren Jugendtrainer beim VfL Schwerte und hat dort diverse Altersklassen durchlaufen.

Strahberger steht künftig beim Fußball-B-Ligisten TuS Wandhofen an der Spitze eines dreiköpfigen Trainerstabs und soll, so der Wunsch von Präsidiumssprecher Ralf Wehmeier, gemeinsam mit „Bone” Bodenstein und Uwe Seidel den TuS in die Kreisliga A führen. Wir stellten dem neuen Mann auf der Wandhofener Kommandobrücke die ersten Fragen.

Sie betreten erstmals auf der Schwerter Fußballbühne den Seniorenbereich. War der Wechsel von der Jugend dorthin geplant?

Der Gedanke ist in mir gereift, als ich im vergangenen Jahr die A2-Jugend beim VfL Schwerte übernommen habe. Da habe ich gedacht, wenn du eine A-Jugend trainierst, kannst du auch eine Seniorenmannschaft betreuen. Dass das alles so schnell gehen würde, habe ich nicht erwartet.

Wie ist der Kontakt zum TuS Wandhofen entstanden?

Uwe Seidel hat mich zum ersten Mal angesprochen, danach hat es die ersten Gespräche mit Ralf Wehmeier gegeben. Am Ende stand die Zusage.

Warum gerade der TuS Wandhofen? Die zweite Mannschaft des VfL Schwerte hat doch auch einen Trainer gesucht.

Da ist doch vorher schon ein neuer Mann präsentiert worden. Außerdem ist die Kreisliga A so eine Sache. Ich halte die B-Liga für den besseren Anfang.

Aber gerade in Wandhofen stehen Sie doch schon heute unter einem gewissen Druck. Das Präsidium will den Aufstieg. Ist das nicht ein bisschen viel auf den Schultern eines Newcomers?

Nein, eigentlich nicht. Es gibt für mich ohnehin nur ein Ziel, und das ist das Bestmögliche zu erreichen. Und das Bestmögliche ist nun mal der Aufstieg.

Haben Sie denn schon eine Bestandsaufnahme machen können? Ist das entsprechende Material vorhanden?

So wie ich das mitbekommen habe, bleibt der größte Teil der Mannschaft. Zwei, drei neue Spieler sind noch im Gespräch. In diese Gespräche bin ich ab sofort involviert. Wir brauchen noch einen Torwart und einen Stürmer.

Haben Sie sich denn auch schon mit dem Umfeld beim TuS Wandhofen vertraut gemacht?

Ich habe jahrelang gegen den TuS Wandhofen gespielt und weiß von daher einigermaßen, was da abläuft. Beim letzten Heimspiel war ich zudem vor Ort und habe mir die Mannschaft angeschaut. Sie hat sich sehr stark präsentiert.

Ist die Zusammenarbeit mit dem TuS Wandhofen erst einmal auf ein Jahr ausgelegt oder sind schon längerfristige Vereinbarungen getroffen worden?

Es ist erst einmal ein Einjahresvertrag geschlossen worden. Wenn ich dann merken sollte, dass es mit dem Seniorenbereich nicht hinhaut, werde ich wieder eine Jugendmannschaft übernehmen. Aber ich bin guter Dinge.

Ingo Rous

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